Tanzmarketing
Es gibt 128 Automarken auf der Welt und ungefähr gleich viele Tanzkompanien in Deutschland. Die Zahl lässt sich bequem kürzen auf die erfolgreichen Marken oder auch ausweiten, wenn man die Eigenbauten mitzählt. «Das Auto» aber oder «der Tanz» – als Marke –, so etwas gibt es nur bei VW, seit dessen Marketingabteilung zeigen wollte, wer die wirkliche Macht am Markt hat.
Was aber ist die Markenmacht? Die Marke mit den meisten Käufern? Die «emotionalste» Marke? Die bekannteste? Und was hat das mit Tanz zu tun? Das fragten zuletzt beim Tanzkongress Bertram Müller vom tanzhaus nrw und Bettina Wagner-Bergelt, stellvertretende Direktorin des Bayerischen Staatsballetts.
Kann der Tanz eine Marke sein?
Gäbe es eine Marke «Tanz», könnte es auch eine Marketingstrategie für das Image des Tanzes in Poiltik und Gesellschaft geben. Um diese These zu belegen, luden sie den Geschäftsführer der Düsseldorfer Agentur stöhr MarkenKommunikation ein. Jürgen Stöhr steht in einem kleinen Raum auf Kampnagel in Hamburg. Ihm gegenüber sitzt die Tanzszene mit klarer Hackordnung. Sie argumentiert:
• Tanz ist keine Marke, sondern eine Sparte.
• Tanz ist nicht Tanz.
• Tanz entsteht aus verschiedenen ...
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Titel
Wie populär darf/muss der Tanz sein? Kann man ihn gar als Marke betrachten? In Großbritannien ist er ja nicht zuletzt durch viel Marketing zu "Britain's favourite art form" aufgestiegen. Drei Ideen zur richtigen Werbung für den Tanz. Weiter
Menschen: Crystal Pite
Die Chefin der neuen Frankfurter Tanzkompanie "Kidd Pivot" und ihre Arbeit im Porträt.
Traditionen:...
deutschland
On tour
Rosas
Anne Teresa De Keersmaekers legendäres Stück «Rosas danst Rosas» von 1983 mit Tänzerinnen aus der zweiten Generation ihrer Kompanie Rosas: Frankfurt am Main, Künstlerhaus Mousonturm, 14., 15. Mai; Potsdam, fabrik, 19. Mai; Hamburg, Kampnagel, 29., 30. Mai; Münster, Theater im Pumpenhaus, 2. Juni
Altenburg
Landestheater
Das...
Es kursiert eine flotte Soziologenformel für das Sexualverhalten in westlichen Gesellschaften: Wir seien konstant «oversexed und underfucked», so lautet die Diagnose, will sagen: Während die Medien für den erotischen Overkill sorgen, passiert realiter nicht viel. Der Grund: Auch das Intimleben ist Stress, wenn im Kamasutra der Fiktionen die Lust zu einer Frage...
