Tanzfilmerin

Miranda Pennell ist die große Nummer in der Kurzfilmszene. Von Melanie Suchy

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Filmen ist nicht tanzen

Studiert hat sie Tanz am Martha Graham Center of Contemporary ­Dance in New York, dann an der School for New Dance Development in Arnheim. Dort arbeitete sie auch mit ihrer soeben graduierten Kollegin Sasha Waltz, später in London bei Gaby Agis und in Italien bei der Company Blu Danza. Das mit dem Film habe sie ziemlich naiv angefangen, sagt sie heute. Als Studentin machte sie Projektionen bei Aufführungen und kurze Tanzfilme, die auf Performances basierten, oft mit ihr selbst als Tänzerin, auf Video, Super-8- und 16-mm-Film.

Sie schaute sich die Bilder von Tanz genau an, «interessanterweise sind es ja diese statischen Bilder, Fotos, über die wir Tanz von früher kennenlernen» und die Choreografie und Körperlichkeit nur erahnen lassen. Ihr erstes Equipment lieh sie sich bei Filmemachern: «Ich habe ein paar Filme gemacht, die ich heute peinlich finde. Aber irgendwie hatte ich ein bisschen Erfolg, habe Förderung für die Arbeit bekommen, sodass ich weitermachen konnte. Ich habe auch viel durchs Unterrichten gelernt: indem ich die Dinge artikulieren und infrage stellen musste, auf die ich vorher nur intuitiv reagierte.»

Nach dem ersten Auftragswerk 1995, einem ...

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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Künstler sein, Seite 50
von

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