Tanzfotografen
Marcia Breuer, wie und warum wird man Tanzfotograf?
Ich habe die Berufsausbildung zur klassischen Tänzerin in Stuttgart absolviert und einige Jahre im Beruf gearbeitet. Zum Ende meiner tänzerischen Laufbahn hatte ich bereits zu fotografieren begonnen und bekam die Möglichkeit, an einigen Programmheften des Stuttgarter Balletts fotografisch mitzuarbeiten. Hieraus resultiert die nun über zehn Jahre währende Kooperation mit dem Stuttgart Ballett.
Ich betrachte die Tanzfotografie als sehr schöne und auch logische Weiterführung meiner eigenen tänzerischen Karriere und genieße das Einfühlen in eine Choreografie und das verdichtete Miterleben von Bewegung und Ausdruck durch das fotografische Objektiv.
Was muss ein Tanzfotograf unbedingt können?
Ein Tanzfotograf sollte sich auf das jeweilige Stück, das heißt auf die Absicht des Choreografen, den stilistischen und musikalischen Tonus des Werks und auf die Interpretation der Tänzer einlassen können. Hilfreich sind Gespräche mit dem Choreografen und dem Ausstatter und unbedingt auch ein Gespür für die Bewegungsqualität, das musikalische und tänzerische Timing, bevorzugt durch eine eigene tänzerische Erfahrung erworben. Neben dem bildnerischen ...
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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Vermittler, Seite 70
von Marina Dafova
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Brit Rodemund hat ihren grünen Rucksack schon fast wieder in der Hand, als sie sagt: «Vertrauen ist wichtig. Einen guten Choreografen zeichnet aus, ein guter Menschenkenner zu sein. Du musst Vertrauen bekommen, damit Dinge, die man für unmöglich hielt, möglich werden, damit er aus dir Sachen herauszufordern vermag und du diese Forderung zulassen und dann sehr weit...
Die 1971 geborene Israelin Sharon Eyal hebt sich Stück um Stück von Mainstream und Mittelmaß ab: durch eine künstlerische Überlegtheit und Konsequenz vor allem, die man je nach Sichtweise auch erbarmungslos nennen könnte. Ihre Themen – Liebe, Beziehungskisten im weitesten Sinne – sind wirklich nicht originell, aber wo man sonst oft ein 08/15-Bewegungsrepertoire...
