Georg Reischl
Ah, das gibt es auch noch und von welcher Klug- und Schönheit: Reischl hat für sechs Tänzer ein Ballett kreiert mit dem Titel «Die Suche nach dem Kleid», das freilich sein Engagement bei Forsythe nicht verleugnet, gleichwohl aber eigenständige Merkmale zeigt. Mit großer Sicherheit nutzt er klassisches Körper- und Musikmaterial und webt dennoch Spuren von Erzählerischem ein: Zeitgenossenschaft im besten Sinne, altes Gut neu aufgemischt.
Der 1974 geborene Salzburger, in der Forsythe Company beschäftigte Tänzer, war bereits vor einigen Jahren Gast: als Choreograf im damals von Liz King geleiteten Volksopernballett in Wien. Mit dem Stück «Die Suche nach dem Kleid», das im Juni die letzte Premiere der St. Pöltener abcdancecompany bestimmte, schrieb er sich in die Liste jener neugierig machenden Choreografen ein, denen Konzept-Tanz vertraut und die tänzerische Komponente (wieder) so interessant scheint, dass diese in den Vordergrund drängt.
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Thierry De Mey, you are a composer and dance filmmaker who became famous with multi-screenings. Why do you use them? Shall I put truth towards the choreography or shall I respect a kind of film autonomy? Shall I move my camera or not, shall I shoot the feet or not? All these and a lot more...
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This choreographer isn’t a newcomer; however, in the decade or so that I’ve been following his work, he and his dancers have performed in small venues in New York, and his name will be new to most readers of ballet-tanz. Caines makes dances to music. His choreography offers discernible phrases in which accents and dynamics, rather than virtuosity for its own sake,...
