Susanne Linke
Susanne Linke ist wahnsinnig ehrlich und kein bisschen in sich selbst vernarrt. Dem Herausgeber ihrer großformatigen ersten Monografie Schritte verfolgen, Norbert Servos, legt sie in zahlreichen Sitzungen das Leben einer großen Lady des deutschen Tanzes aus. Man liest mit Respekt und in aufsteigender Linie ein freies Leben ohne Abschließendes und ahnbares Ende. Susanne Linke (© Bettina Stöss) ist für heutige Tänzer und Choreografen eine erste und letzte, weil grundehrliche Verbindungslinie zwischen Dore Hoyer und der Postmoderne.
Mit erstaunlicher Geradlinigkeit rekapituliert sie eine schwere Kindheit, die ihr aufgrund einer Meningitis verwehrte, richtig hören und damit sprechen lernen zu können. Tanz war zuerst Flucht und Freiheit, später auf Einladung von Dore Hoyer das Mittel der Arbeit an sich selbst und zur Transzendenz «aus alltäglicher Not», wie Norbert Servos schreibt. Also notwendige, konzentrierte Kunst, Widerstand gegen sich selbst, ein Kampf, der heute die Bewunderung vor allem der Generation findet, die weit entfernt von «Tradition» aufwächst. Ihre Arbeit macht sie sogar in Tagebüchern transparent, die sie freimütig überließ. Nach Themen geordnet, versuchen sieben ...
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Darling Mårten, if there is any one person merited to be called the Diva of Swedish dance it is you, Mårten Spångberg. Like no one else you can do whatever you like on stage – and get the ordinary audience as well as the elite come running for tickets. Now you have new venture, the solo “Heja Sverige” (Go for it Sweden!), performed in the studio of Moderna...
Wie soll man es verstehen, wenn ein amerikanischer Choreograf zu einem Ballettabend einlädt, der unter dem Motto steht: «Per Du mit drei deutschen Meistern»? Wenn diese Meister aus der Musikgeschichte kommen, Robert Schumann, Richard Wagner und Johann Sebastian Bach heißen? Und der Choreograf Kevin O’Day, bekannt für seine dynamischen, raffinierten Stücke zu...
Tchekpo Dan Agbetou lernte zunächst in seiner Heimat Benin/Westafrika den traditionellen Tanz, kam als Jugendlicher nach Frankreich und studierte Modern und Jazz in Paris und New York, u. a. am Alvin Ailey Dance Theater, Steps on Broadway, New York und entwickelte seinen sehr eigenen Stil in Modern Jazz und zeitgenössischem Afrikanischen Tanz. 1991 gründete er...
