Stressableiter
Gerade mal wieder genervt? In der Telefonwarteschleife gefangen, an den Schreibtisch gefesselt oder schlaflos dank Vollmond? Hier kommt die Rettung: knapp 15 Zentimeter groß, figürlich Oskar Schlemmers drahtigen Kostümen fürs «Triadische Ballett» nachempfunden und hundert Prozent ablenkungstauglich. Einmal den schwarzen Kopf in Schwung versetzen, schon dreht sich der ganze Metallkörper, Runde um Runde um Runde. Wer hat’s erfunden? Ausnahmsweise weder die pfiffigen Schweizer noch die italienischen Design-Weltmeister. Die Norweger waren’s.
«Ballet» heißt die mehrteilige Kreation, und beziehen lässt sie sich für etwa 30 Euro pro Exemplar über
www.northern.no
Tanz August/September 2018
Rubrik: Side Step, Seite 20
von Red.
Ein Quantensprung, mitten hinein in stürmische See: Lisbeth Gruwez schickt nicht weniger als zehn Tänzerinnen auf Erkundungstour, zum Eintauchen in das eigene Innerste. Da wogen Monsterwellen, da trifft man auf verdrängte Albträume. Und doch entsteht da auch viel Harmonie, wenn die Akteurinnen miteinander verschmelzen, zu einem Magma, einer Landschaft, einem feiernden Kollektiv. Gruwez...
tanz
Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance
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Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
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Mitarbeit: Sofie Goblirsch, Marc Staudacher
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Night Fever
Bevor es eine freie Szene mit eigenen Bühnen gab, existierte der sogenannte «Underground»: die Clubs der 1960er-Jahre. Sie stellten alte Normen infrage und schufen Gegenwelten. Was wenige wissen: Das erste Epizentrum lag in Italien. Clubs wie das «Piper» in Turin (1966) und «Space Electronic» in Florenz (1969) wurden von progressiven Architekten gestaltet. Der Strandclub...
