Stefanie Hahnzog
Stefanie Hahnzog fand als Theaterwissenschaftlerin und Regieassistentin im zeitgenössischen Tanz Antworten auf die Fragen, die im Theater zu selten gestellt wurden, entdeckte Körperdiskurse in Bewegung und Vertrauen in die Präsenz der Körper. Sie ist Body-Mind Centering® Practitioner und Dramaturgin für Tanz und Performance in München und liebt als Künstlerin und Kuratorin interdisziplinäre Kunstprojekte mit forschungsorientiertem Ansatz. Neben der Verbindung von BMC und Dramaturgie steht weiterhin die intensive Beschäftigung mit Tai-Chi Dao-Yin, Yoga und Contact Improvisation.
Was unterrichten Sie? Body-Mind Centering® (BMC) als Körper- und Bewegungspraxis, bei der die eigene Anatomie in Bewegung erforscht wird. Körperstrukturen, Gewebe, Organe, Sinnesorgane, Flüssigkeiten, Zellen werden berührt, erspürt, visualisiert und bewegt – wir sprechen von «embodiment», bewusster körperlicher Integration von anatomischen Strukturen und der Bewegungsentwicklung (vom Embryo bis zum Kind). Wie wird Vertrauen in die Intelligenz des Körpers zur Inspirationsquelle für Tanz und Bewegungsimprovisation? ...
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Vor acht Jahren machte der australische Choreograf Garry Stewart aus «Schwanensee» ein athletisches «Birdbrain», das auf der ganzen Welt gefeiert wurde als die zeitgenössische Interpretation schlechthin. Mit einer «non-linearen Re-Komposition» ist nun «Giselle» dran, kurz . Es entstand beim letzten Adelaide Festival of Arts mit Hilfe des Joyce Theater in New York,...
Revivals sind derzeit Programm. Nicht immer machen sie Sinn. Die kanadische Choreografin Ginette Laurin überarbeitete ihre 1992 entstandene Choreografie «La Chambre Blanche» (Das weiße Zimmer) und brachte sie im Frankfurter Mousonturm zur Weltpremiere. Im Künstlerhaus hatte sie 1993 mit der Erstfassung gastiert, überzeugte nun abermals mit dem Stück im selben Set –...
"Meine Mischpuche" von Zufit Simon beginnt in einem Feld aus 26 Reihen Eiern. Sie bilden ein nahezu Pascal’sches Dreieck, eine wunderschöne mathematische Figur. Erste Reihe: ein Ei. Zweite Reihe: 5 Eier, dann 11, 15, 22, 28 usw. Mitten im Eiermeer schwanken Zufit Simon, Julieta Figuera und Philip Bergmann. Wir starren Eier an, ihre Zerbrechlichkeit und Ordnung. Man...
