Staatlich anerkannt
2009 wurde in der Schweiz wahr, wofür Tänzerinnen und Tänzer mit ihren Berufsverbänden seit Jahrzehnten gekämpft hatten: Bühnentänzer/in wurde zum eidgenössisch anerkannten Beruf. Seither haben sich sechs Tanzausbildungsstätten für eine staatlich anerkannte Berufsausbildung akkreditieren können. Neu dabei ist seit Januar 2018 die Höhere Fachschule für Zeitgenössischen & Urbanen Bühnentanz in Zürich (HF ZUB) für Studierende ab 18 Jahren. Unter der künstlerischen Leitung von Jochen Heckmann wird zeitgenössisches und urbanes Training verbunden.
Zum Abschluss des dreijährigen Vollzeitstudiums wird als Diplomarbeit eine eigene Kreation verlangt samt Dokumentation – dies im Bewusstsein, dass heutige Choreografinnen und Choreografen auf kreative Tänzer angewiesen sind. Manche der ausgebildeten Tänzerinnen und Tänzer arbeiten nach Auskunft des Schulleiters Frank Rutishauser denn auch in Projekten, andere gehen nach London in den kommerziellen Bereich.
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Tanz Juni 2018
Rubrik: Praxis, Seite 75
von Lilo Weber
Deutschland
Altenburg
Landestheater
Das Thüringer Staatsballett zeigt «Eine infernalische Reise/Letzte Lieder», Ballett mit Orchester von Silvana Schröder (tanz 3/18). 9. Juni;
www.tpthueringen.de
Augsburg
Theater
«Dimensions of Dance, Part 1»: «Reminiscence» von Young Soon Hue, «Six Breaths» von Ricardo Fernando und «Cantata» von Mauro Bigonzetti....
Nur zehn Minuten dauert William Forsythes Kreation für das English National Ballet. Die aber haben es in sich. Forsythes Einfluss auf Choreografen, die sich an seiner Ästhetik orientiert haben oder es gegenwärtig tun, ist bedeutend, keine Frage. Im Wesentlichen, könnte man sagen, hat Forsythe aber nie etwas sonderlich anderes gemacht als George Balanchine: Er hat...
Ich weiß, dass ich im Theater bin
und ich weiß, dass ich um mein Leben nicht zu fürchten brauche.
Ich brauche weder zu fürchten die Bevormundung meines Geistes
noch die schmerzhafte Zerlegung meines Körpers in seine Teile.
Ich habe keine Angst vor der langen Weile, die vor mir liegt, noch
muss ich die Kurzweil fürchten.
Was ich im Kunstwerk erkenne, soll nicht...
