Slacklinen

ist ein neuer Extremsport. Auf schlaffem Seil zwischen Gipfeln balancieren, kann auf geringer Höhe auch Tänzer thrillen

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Slacklinen ist ein Trendsport, vor Jahrzehnten von den Kletterern der Yosemite Valleys in Amerika erfunden. Anstatt wie sonst Steilwände zu erklimmen, balancierten sie an Regen- oder Ruhetagen so lange auf den Absperrketten von Parkplätzen, bis aus dem Spiel Sport wurde. Heute unterscheidet man in der Regel zwischen Low- und Highline: Die eine, zwischen zwei Bäumen gespannt, erlaubt ein gefahrloses Auf- und Absteigen. Bei der anderen lässt man Letzteres lieber bleiben.

In halsbrecherischer Höhe turnt Christian Waldner auf der DVD «Slackline – the Movie» zwischen den Felsköpfen der Rumer Nadel oder ertastet sich barfüßig einen Weg über eine Gletscherspalte des Taschachferner.

Solche Balanceakte, ob trendy oder nicht, sind im Ballett eher verpönt. AustriAlpin sieht in dem Schlaffseil denn auch – etwas niedriger gehängt – eher eine Möglichkeit, das tägliche Training zu ergänzen. Schließlich hilft die Fähigkeit, den Körper aktiv im Gleichgewicht zu halten, nicht zuletzt Stürzen vorzubeugen und stärkt seine Koordination. Außerdem macht das Slacklinen offensichtlich Spaß. Und der hat noch niemandem geschadet.

www.slackliner.de
www.slackliner.at
www.austrialpin.at
www.readyfornature.com

 

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Tanz Oktober 2007
Rubrik: Jenseits, Seite 74
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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