Sue Jin Kang
Sue Jin Kang tanzt seit mehr als 20 Jahren beim Stuttgarter Ballett. Sie hat viele Bewunderer. Eine ist die Fotografin Gundel Kilian, die den Weg der Koreanerin von Beginn an mit der Kamera begleitet hat. Zu ihrem Bühnenjubiläum gibt es nun einen Bildband, wie ihn sich jede große Tänzerin wünscht.
«Sue Jin Kang» heißt er – mit Texten der Stuttgarter Ballettdirektoren Reid Anderson und Márcia Haydée, des Kritikers Hartmut Regitz und Kwang-Ryul Jang; «Als Erstes faszinierte mich bei der jungen Koreanerin ihre Schönheit», erinnert sich Márcia Haydée an die erste Begegnung mit der 20-jährigen Schülerin von Marika Besobrasova. «Ihr asiatischer Gesichtsschnitt in Verbindung mit klassischem europäischem Ballett erzeugten etwas, das mich sofort gefangen nahm. Man konnte ihre enorme Begabung erkennen – sie war wirklich zum Tanzen geboren …»
Die Koreanerin ist eine Magierin der Melancholie, deren Talent für tragische Rollen unerschöpflich scheint, die Schattierungen der Leidenschaften kennt und sie im Einklang mit der Musik ganz natürlich erscheinen lässt. Ein Einklang, der dem Band in der Anordnung von Text und Bild nicht immer gelingt – zu sehr hetzen dreizeilige Texthäppchen von Bild zu ...
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