Sigrid Gareis
Sigrid Gareis verlässt im Juni 2009 das Tanzquartier Wien. Damit hat die Debatte um die künftige Ausrichtung des Hauses begonnen. Der Wiener Kulturstadtrat, Andreas Mailath-Pokorny, gab dem umstrittenen Mehrheitsbeschluss des TQW-Kuratoriums nach, Gareis Vertrag nach zwei Perioden nicht für zwei weitere Jahre zu verlängern. Auch wenn eine solche Verlängerung eine 93 Unterschriften starke Gruppe von Künstlern und Kulturschaffenden forderte.
Die «andere Seite» der tief gespaltenen Wiener Tänzerschaft hatte bereits im Vorjahr mobil gemacht und sich unter dem Label «tanzunit[ed]» mit der im Kuratorium stark vertretenen IG Freie Theaterarbeit verbündet, um eine etwaige Prolongierung der bestehenden Intendanz zu verhindern. Für diese Parteinahme wird die IG nun heftig kritisiert. Sigrid Gareis hatte es geschafft, das Haus zu einem Brennpunkt zeitgenössischen Tanzgeschehens zu machen. Sie bezog die überwiegende Mehrheit der Wiener Tanzszene in ihre Programmierung ein und praktizierte erfolgreich eine progressive, international orientierte Kuratierungspolitik. Einigen eingesessenen Choreografen jedoch erschien ihre eigene Präsenz im TQW als nicht ausreichend. Sie schlossen sich zusammen ...
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“She’d have been 126 years old today,” I thought, as my train passed fields and cities enshrouded by the winter dusk; an all consuming darkness, evoking perhaps the same kind of black despair that ultimately convinced Virginia Woolf to drown herself in the river Ouse in 1941. Mere speculation.
The fragment of an essay Woolf wrote sprang to mind as I travelled...
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