Sigrid Gareis
Sigrid Gareis,
Sie sind Mitinitiatorin des neuen Tanzhaus-Netzwerk IDEE. Warum noch ein Netzwerk? Beim Aufbau des Tanzquartier in Wien stellte ich fest, dass man sehr viel Hilfe hätte gebrauchen können, dass man Erfahrungen gern geteilt hätte. Aber es gab keine Plattform dafür.
Ich wollte also ein Forum initiieren, um die Auseinandersetzung zu führen, wie man sich als Struktur beweglich hält, wie man sich im Sinne der Disziplin und der Künstler behilflich sein, wie man Erfahrungen teilen, aber vor allem, wie man sich kritisch mit seiner Arbeit, mit dem Tanz, mit künstlerischen Prozessen beschäftigen kann.
Skeptiker fragen: Können sich diese sieben Häuser denn auf eine gemeinsame ästhetische oder inhaltliche Linie einigen? Es geht nicht primär um die gemeinsame ästhetische Linie. Es ist ein gemeinsames Ringen darum, wie man mit den Strukturen, die man aufbaut, aufgebaut hat, die man hinterfragt, wie man damit gemeinsam Künstlern eine Plattform bieten kann, wie man über die Produktion hinaus auch einen Diskussionsprozess anstoßen kann gemeinsam mit den ausgewählten Künstlern und Künstlerinnen. Ob man da eine ästhetische Linie hinkriegt, bezweifle ich. Ich find‘s auch nicht sinnvoll. ...
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Kein Wunder, dass die Schwäne heute Trauer tragen und dass ihnen auch nicht nach Spitzentanz zumute ist. Der Berner «Schwanensee» zeigt die stolzen Vögel mit zitternden Beinen und zuckenden, nackten Füßen. Weiße Tutus rahmen weibliche und männliche Schwanenhüften gleichermaßen, die Federn haften jedem am Kopf, als wären sie Indianern abgetrotzt, und auch mit...
Suraya Hilal was born in Cairo where she learned to dance in the traditional way at family celebrations as a child. She researched contemporary dance and eastern traditions, among them Indian dance. She was also trained in Afro-American dance in the USA, where she completed her education, and finally settled in London in 1980. Supported by the British Arts Council...
Eigentlich ist ihm nicht nach Lachen. Bevor Yvan Auzely im kalten Nass versinkt, singt er ein letztes Lied. Abtauchend erlebt er nicht bloß sein blaues Wunder, sondern eine keineswegs unheimliche Begegnung der aquanautischen Art. Helene Karabuda wagt mit ihm einen Tanz – und Efva Lilja choreografiert für die beiden (wie für Anna Koch und Göran Blomqvist) mit Homewa...
