serie master-macher
Rose Breuss kommt aus Vorarlberg und hatte eine Karriere als Eiskunstläuferin vor sich, als sie mit 15 Jahren erkannte, dass ihr ein Leben zwischen Preisrichtern und Sportvereinen nicht genügen würde. Sie suchte stattdessen: eine Verbindung zwischen Intellekt und Motorik, zwischen Geist und Körper, und das in größtmöglicher Offenheit. Nach dem Abitur begann sie in Wien an der Hochschule für Musik das System Rosalia Chladeks zu studieren, ging dann nach Amsterdam und an die Temple University in Philadelphia.
Erfrischend fand sie, dass dort – anders als bei uns – Unterschiede zwischen zeitgenössischen und klassischen Techniken keine Lagerfehden auslösen. Diese Einstellung hat sie geprägt, und in diesem Sinn leitet sie ihr Institut. Kategorisierung und ideologische Prägung sind ihr zuwider, schon die Frage «Machst du modern oder machst du klassisch?» langweilt sie zu Tode.
Rose Breuss und ihre Studenten befinden sich im Aufbruch. Auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses Hagen in Linz/Urfahr wird nun die Anton Bruckner Privatuniversität neu gebaut. Ein riesiges Stück Land, von Wald umgeben und mittendrin eine großartige, einem Instrument nachempfundene Architektur – das alles wird ...
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Tanz Juli 2015
Rubrik: praxis, Seite 72
von Susanne Zellinger
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Tino Sehgal, was bekommen wir im Haus der Berliner Festspiele und im Martin-Gropius-Bau zu sehen? Im Haus der Berliner Festspiele wird «This Progress» gezeigt, das schon im Guggenheim in New York und auf der Agora in Athen zu sehen war. Im Gropius-Bau gibt es eine Art Werkschau im Lichthof und den angrenzenden Räumen. Da gehen meine einzelnen Werke ineinander über,...
Die Person der Carmen und damit auch die literarische Vorlage von Prosper Mérimée haben eine Vielzahl von Künstlern verschiedenster Sparten inspiriert, von Malern, Schriftstellern und Modeschöpfern bis hin zu Choreografen und Filmregisseuren. Fast bei allen geht es um die verführerische und unbezähmbare Figur der Gitana, die am Ende sterben muss, eben weil sie sich...
