Serie: Master-Macher

Antonio Vanni, Accademia Europea di Firenze

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«Unsere Schüler können in Kultur doch geradezu schwimmen!» So schildert Antonio Vanni, der Leiter der Accademia Europea di Firenze (AEF), die Vorzüge dieser vornehmlich für ausländische Studenten konzipierten Schule, deren zentrale akademische Angebote um die Darstellenden Künste kreisen. «Gegenwärtig ist die AEF die einzige italienische Privatschule, die auf drei Jahre ausgelegte Bachelor-Studiengänge in den Fächern Oper, Jazz, Tanz und Bildende Kunst anbietet.

Unsere Lehrpläne fußen auf dem im europäischen Hochschulraum standardisierten ECTS-Punktesystem, nach dem wir pro Semester 30 Leistungspunkte vergeben. Außerdem sind wir in Italien die einzige Akademie, die ihre Programme nach US-amerikanischen Hochschulstandards ausrichtet – weil wir auch in den USA eine offizielle Anerkennung erreichen wollen.» Entsprechend werden Partnerschaften mit amerikanischen Universitäten unterhalten.

Alles ist hier auf Internationalität ausgerichtet: «Unser integriertes Lehrangebot bietet Veranstaltungen, die internationale Studierende der Fächer Musik oder Tanz hier im Frühjahrssemester beginnen können; durch die Anrechnung der Leistungspunkte verlieren sie keine Zeit – und übrigens auch kein ...

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Tanz Oktober 2016
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Silvia Poletti

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