Serge Aimé Coulibaly «Back to Kidal»

Charleroi on tour

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Man sieht ihn kaum mal ohne seinen Player-Hut: Serge Aimé Coulibaly weiß sich eine unverwechselbare Identität zu verschaffen. Mit seinen Tanzproduktionen verhält es sich ähnlich, denn Musik vom afrikanischen Kontinent verleiht diesen jede Menge Schwung. Vor zehn Jahren schuf er ein Monument der Tanzlandschaft, das er dem Musiker Fela Kuti und dessen gesellschaftlichem Engagement widmete. Mit «Kalakuta Republic» bezog sich der ehemalige Interpret von Alain Platel und Sidi Larbi Cherkaoui auf einen Knotenpunkt der Geschichte Afrikas, an dem Politik und Kunst ineinanderfließen.

Eine ähnliche Konstellation bringt er nun mit «Back to Kidal» auf die Bühne. Nicht nur, dass die Uraufführung in der altehrwürdigen Oper von Montpellier stattfand, und zwar als einer der gefühlten Höhepunkte des diesjährigen Festivals. Es ging auch darum, die Verbindung zwischen «Montpellier Danse» und dem afrikanischen Kontinent nicht abreißen zu lassen. Die Stadt Kidal im östlichen Mali ist seit Langem zwischen der Zentralregierung in Bamako und jihadistischen Kräften umkämpft. Aber in «Back to Kidal» geht es nicht um Politik, sondern um den Mythos einer Region und um kulturelle Wurzeln. Kidal steht hier für ...

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Tanz Oktober 2026
Rubrik: Kalender, Seite 45
von Thomas Hahn

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