Ruth Geiersberger: Das Verschwinden
Die Archäologie beschäftigt sich mit dem, was nach dem Verschwinden übriggeblieben ist: mit Spuren, Resten, Verweisen. Entsprechend passt es perfekt, wenn Ruth Geiersberger, Trägerin des Münchner Theaterpreises 2023, ihre «Installation mit performativen Verrichtungen» «Das Verschwinden» im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München zeigt, in einer der republikweit bedeutendsten Sammlungen dieser Art. Die Arbeit beschreibt eine Recherchereise auf den Spuren des Botanikers Ludwig Leichhardt, der im 19.
Jahrhundert in Australien verschwand – die Künstlerin arrangiert Artefakte ihrer Reise im Museumsraum, ist manchmal anwesend, räumt um, sucht das Gespräch mit dem Publikum. Zugleich umreißen musikalisch-performative Interventionen – etwa mit der Tänzerin Josephine Ann Endicott und dem Zeichner und Performer Christoph Lammers – das, was nicht mehr da ist: das Verschwundene. Vom 4. bis 16. Februar; www.smaek.de
Berlin, Georg Kolbe Museum, www.georg-kolbe-museum.de
«Ich weiß, daß ich mich verdoppeln kann. Gisèle Vienne und die Puppen der Avantgarde» (tanz 8-9/24). Bis zum 16. März
Bonn, Bundeskunsthalle, www.bundeskunsthalle.de
«Tanzwelten/City Dance Cologne» (tanz 8-9/24, 1/25). ...
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Tanz Februar 2025
Rubrik: Kalender, Seite 44
von
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