Quadratstädte

Kevin O’Day: «MA/NY for the Love of It» in Mannheim

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So heißt der neue Ballettabend von Kevin O’Day am Nationaltheater Mannheim. Offensichtlich eine Liebeserklärung. Der Titel liest sich wie «many», ist auch eine  Abkürzung für Mannheim/New York. Was für Verbindungen will Kevin O’Day ziehen von Mannheim, der sogenannten Quadratestadt, die ihn in den letzten sieben Jahren prägte, zu New York, wo die Musik entstand? «Was der Titel wirklich meint, ist die enge Zusammenarbeit und Bindung zwischen John King aus New York und den Mannheimer Musikern», so Kevin O’Day.

Das funktionierte dann so: John King schickte Tonsequenzen von New York nach Mannheim. Die Tänzer entwickelten 72 kleine Tänze, die als Grundmaterial für die Choreografie zur Verfügung stehen. Die fertige Komposition wurd den Tänzern aber erst kurz vor der Uraufführung präsentiert. Ähnlich wie beim 90-jährigen weltberühmten Choreografen Merce Cunningham und bei John Cage, hatten die Tänzer keine Ahnung, was musikalisch auf sie zukam.

«Mannheim/New York» beginnt mit einer surreal anmutenden Szenerie. Im Hintergrund eine Art Stoffgebirge, das sich ständig vergrößert. Vorn eine Tänzerin, die mit Kreide das Wort «Momentos» auf die Ränder der leicht abgesenkten Bühne schreibt. Durch ...

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Tanz Juli 2009
Rubrik: Repertoire, Seite 40
von Natali Kurth

Vergriffen
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