persönlich
benois de la danse___
pierre lacotte
ein wirklicher Grandseigneur, erhielt beim diesjährigen «Tanz-Oscar», dem «Prix Benois de la Danse», seinen Lebenswerk-Lorbeer. Kurz nach seinem achtzigsten Geburtstag wurde er in Moskau für seine Verdienste um die Tanzkunst ausgezeichnet. Von «La Sylphide» über den «Pas de Quatre» bis «Coppélia» hat kein anderer so viele Originalchoreografien dem Vergessen entrissen.
Für die männliche Hauptrolle in Jean-Guillaume Barts historistischer «La Source»-Version wurde Mathias Heymann vom Pariser Opernballett geehrt.
Carsten Jung, Erster Solist des Hamburg Ballett, und Alina Cojocaru, Erste Solistin des Londoner Royal Ballet, erhielten je einen Benois für ihr fulminantes tänzerisches method acting in John Neumeiers «Liliom». Als Dritter im «Liliom»-Siegerbund kam der Komponist Michel Legrand zu Ehren. Lar Lubovitch holte die Trophäe für die beste Choreo-grafie mit «Crisis Variations» nach New York.
tamed_________
liane simmel
zieht sich nach 15 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aus dem «operativen Geschäft», sprich: aus dem Vorstand des Vereins Tanzmedizin Deutschland zurück – damit, wie das Gründungsmitglied hinzufügt, aus «tamed» kein «Simmel e. V.» wird. ...
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Tanz Juli 2012
Rubrik: menschen, Seite 32
von Hartmut Regitz
buch_________
sasha waltz
beendete ihr letztes Interview für eine Buchreihe namens «Nahaufnahme» im Sommer 2007 mit einem «ganz banalen Wunschtraum»: «Mal wieder richtig Zeit zu haben.» Das war nötig. Denn vier Jahre später erzählt sie Michaela Schlagenwerth mit großer Offenheit, in welchem Zustand sie damals tatsächlich war. Bei der Wiederaufnahme ihres Stücks...
tv_________
hans van manen
Bis sich Choreografien im Gedächtnis eines Publikums verankern, vergehen manchmal Jahrzehnte. Hans van Manen hat die Kompanien des Nederlands Dans Theater und Het Nationale Ballet geprägt – umgekehrt bedeutet die Pflege des Repertoires ein erhebliches Verdienst für seinen Weltruhm. Als Kritiker dem Choreografen Mitte der 1990er-Jahre...
Shantala Shivalingappa lebt im XV. Pariser Bezirk, einem beschaulichen Wohnviertel, das von touristischen Attraktionen weitgehend verschont geblieben ist. Dennoch ist sie nicht unbedingt eine Pariserin. Wäre sie ein Kind des konsum- und arbeitsbesessenen Westens, könnte man die zierliche Demoiselle aus Madras für einen klassischen Workaholic halten. Ruhe findet sie...
