persönlich

Newcomer: Aleix Martínez – Altynai Asylmuratova wechselt von der Waganowa-Akademie ans Mikhailovsky-Theater – Abschied von Claudia Gass, Jeanne Brabants und Alain Buffard

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aleix martínez

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bescherte Aleix Martínez die wohl größte Überraschung. Mitten in der Saison war mit einer Beförderung eigentlich nicht zu rechnen. Doch kaum dass der letzte Vorhang nach der Uraufführung von John Neumeiers nunmehr kompletten «Weihnachts-Oratorium» in der Staatsoper gefallen war, kürte Hamburgs Ballettintendant den jungen Ensembletänzer zum Solisten seiner Kompanie.

«Eine spontane Entscheidung», wie der Choreograf den Premierengästen verkündete.

Aber eine zwingende: Niemand im Publikum hatte sich der atemberaubenden Präsenz des jungen Katalanen mit dem markanten Gesicht entziehen können. «Erleucht auch meine finstre Sinnen», heißt es bei Bach. Neumeiers weitgehend abstrakter Choreografie verleiht Martínez selbst in ornamentalen Sequenzen Kontur und Tiefenschärfe. Jeder Schritt wird zur neuen Herausforderung, treibt ihn an, entfacht das Feuer: ein Draufgänger, der seine Energie auf den Punkt zu modulieren versteht. Schon bei den Proben, heißt es aus den Kulissen, habe seine Körperspannung das Geschehen vo-rangepeitscht – obwohl er wie kaum ein anderer Bewegung zu verzögern, die Feinheiten der Musik für das Auge des ...

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Tanz Februar 2014
Rubrik: menschen, Seite 26
von

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