nussknackers neue kleider
Antje Pfundtner liebt Märchen und Pjotr Tschaikowskys Musik. So gesehen nur logisch, dass sich die Hamburger Choreografin und Tänzerin nun an eine zeitgenössische Inszenierung von «Der Nussknacker» wagt. Ihre Tänzer ließ sie allerdings klassisch präparieren, von einer ausgewiesenen Expertin – der Ballerina Heather Jurgensen, rechts im Bild. Die Amerikanerin hat schon unzählige «Nussknacker»-Vorstellungen bestritten. Heute ist sie stellvertretende Direktorin am Ballett Kiel.
Antje Pfundtners «Nussknacker» ist eines der ersten geförderten Projekte vom «Tanzfonds Erbe», einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
Heather Jurgensen, was verbindet Sie mit dem «Nussknacker»?
Jurgensen: Als Tänzer kommt man um den «Nussknacker» gar nicht herum. In meinem Fall hat er die ganze Karriere begleitet, von den ersten Auftritten im Kindesalter an. Als ich dann beim New York City Ballet war, haben wir Balanchines «Nutcracker» jede Saison fünf Wochen lang en suite gespielt, acht Vorstellungen pro Woche. Ein zauberhaftes Spektakel, aber da bekam ich dann doch mitunter gemischte Gefühle.
Antje Pfundtner, wann haben Sie den «Nussknacker» kennengelernt?
Pfundtner: Ich war ja auch ein Ballettkind, ...
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Tanz Dezember 2012
Rubrik: ideen, Seite 64
von Irmela Kästner
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