Nina Vyroubova

Ein Nachruf

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Dass Nina Vyroubova in den 1960er Jahren auch der Hamburgischen Staats­oper Starglanz verlieh, hat man hierzulande längst vergessen. In Frankreich dagegen war die gebürtige Russin nach wie vor eine Größe, obwohl sie sich nach dem Ende ihrer pädagogischen Tätigkeit ganz ins Privatleben zurückgezogen hatte. Viele Jahre über war sie schließlich die Muse von Roland Petit, der für sie u. a. das Dornröschen in «Les Forains» schuf.

Serge Lifar lockte sie als Étoile an die Pariser Opéra und choreografierte für sie zu einer Zeit, als das Rauchen auf der Bühne noch den Ruch eines Abenteuers hatte, «La Cigarette» in seinem Erfolgsballett «Suite en blanc». Eine der bedeutendsten Ballerinen ihrer Zeit, gehörte sie für fünf Jahre dem Grand Ballet du Marquis de Cuevas an, bevor sie als Gast an allen großen Ballettbühnen arbeitete. Seit Langem krank, starb sie am 24. Juni wenige Wochen nach ihrem 86. Geburtstag. Ein Film von Dominique Delouche, «Les Cahiers retrouvés de Nina Vyroubova», hat einiges von ihrer Kunst für die Nachwelt erhalten.

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Tanz Oktober 2007
Rubrik: Celebrities, Seite 26
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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