Newcomer: Martin Harriague

Martin Harriague, 1986 geboren, stammt aus Biarritz. Wuchs auf mit Wind und Wellen, Sturm und Sonne. Heute ist er, nach Tanzengagements in diversen Kompanien, darunter die Truppen von Emanuel Gat, Itzik Galili oder Frédéric Flamand, ein international gern gesehener Gastchoreograf – ob in Deutschland, den Niederlanden oder Israel. Denn er gehört zur Garde der jungen Wilden, die mit gestandenen Ensembles erfrischende Kapriolen auf die Bühne bringen. So schuf er Stücke für Scapino in Rotterdam und das Malandain Ballet in Biarritz, in dessen Juniorenkompanie seine Karriere begann.

Er choreografierte für das Ballett Leipzig und die Kibbutz Contemporary Dance Company, für die er ab 2013 fünf Jahre lang auf der Bühne stand. Dort debütierte er auch als Choreograf. 

Er war schnell erfolgreich, gewann den «Internationalen Wettbewerb für Choreographie» in Hannover und gleich mehrfach Preise beim «Solo--Tanz-Theater Festival» in Stuttgart. Dazu gesellten sich Preise in Kopenhagen und Bordeaux. Jetzt bringt das Leipziger Ballett seine politische Tanzsatire «America» wieder auf die Bühne – eine Abrechnung mit Donald Trump. Der ist eine einfache Zielscheibe und doch als Sujet kein leichtes ...

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Tanz April 2020
Rubrik: Side Step, Seite 20
von Thomas Hahn