Newcomer: Mark Christoph Klee
«Mach doch was mit Tanz», hatte seine Mutter gesagt. Und da Mark Christoph Klee gerade nichts Besseres einfiel, bewarb er sich in Amsterdam an der University of the Arts – und wurde genommen. 1993 im beschaulichen Neumünster geboren, hatte er als Jugendlicher viel getanzt, vor allem Hip-Hop. Ab 2012 studierte er Modern Theatre Dance in Holland, eine Dringlichkeit gab es dafür nicht: «Tanzen war kein Ziel, es war kein Traum», sagt Klee. «Man bleibt eben dort, wo es einem Spaß macht.
» Vermutlich rührt von dieser sorglos klingenden Lebenseinstellung auch jene Leichtigkeit her, die Klee auf der Bühne ausstrahlt – bei fast zwei Metern Größe und breitschultrig muskulösem Körperbau. Äußerst exakt sind seine tänzerischen Bewegungen, raumgreifend und schneidend und manchmal von überraschender Weichheit.
Nach dem Studium in Amsterdam ging Klee mit einer Arbeit der italienischen Choreografin Giorgia Nardin auf Europatournee, Engagements u. a. bei Stephanie Thiersch, LeineRoebana und Emanuele Soavi folgten. Derzeit ist er als Performer im Centre Chorégraphique National de Rillieux-la-Pape bei der Kompanie von Yuval Pick zu sehen, in Produktionen des Niederländers Arno Schuitemaker sowie des ...
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