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Sie lassen nicht nur ihre Körper sprechen. Von Simone Wiest animiert, kommen die Tänzer vor der Kamera ganz schön ins Reden – und Eva Evdokimova, als Primaballerina der Deutschen Oper Berlin unvergessen, Henning Rübsam, ein junger Choreograf aus Hamburg, Nikolaj Hübbe, der dänische Principal des New York City Ballet, seine amerikanische Partnerin Wendy Whelan und Tadej Brdnik, der kroatische Kollege aus der Martha Graham Dance Company – alle erzählen, was es bedeutet, ein professioneller Tänzer zu sein.

In ihrer Doku Behind the Curtain bringt ­Simone Wiest das Kunststück fertig, den Vorhang zu lüften, ohne das «Wunder» dabei zu entzaubern. Selbst wenn die Karriere kurz ist, jede Menge Schweiß kostet und sich trotzdem nicht wirklich «lohnt», würde keiner von ihnen mit den Tausenden tauschen wollen, die auf der Suche nach dem Glück durch New Yorks Straßen hasten. «Ich bin im Einklang mit mir selbst», sagt Rübsam, dessen Arbeiten man gern einmal in seiner Heimat sehen würde.

Als «polymorph» bezeichnet sie Maurice Béjart – vielgestaltig ist Marcia Haydée in der Dokumentation M. for Marcia ihres langjährigen Lebenspartners Jean Christophe Blavier. Bisher unveröffentlichte ...

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Tanz Mai 2006
Rubrik: Medien, Seite 37
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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