neu im netz: numeridanse.tv
Wie bringt man noch mehr Publikum zum Tanz? Übers Internet. Und wozu brauchen das Maison de la Danse in Lyon und das Centre National de la Danse (CND) in Pantin bei Paris überhaupt noch Partner? Für das digitale Tanzarchiv. Freigeschaltet ist nun eine Website, auf der eines Tages alle bedeutenden zeitgenössischen Choreografien zu sehen sein sollen, dazu Interviews, Vorträge und thematische Schwerpunkte, die es Pädagogen und dem Publikum erlauben, sich in der aktuellen Tanzlandschaft zurechtzufinden: numeridanse.
tv verspricht, dass es keine Werbung geben wird, obwohl die Nutzung für das Publikum kostenlos bleibt.
Tanz steht eben im öffentlichen Dienst mit Hilfe der engagierten Kulturstiftung der Bank BNP Paribas. Nur wer seinen eigenen «channel» eröffnet, etwa um sich in der eigenen Landessprache zu präsentieren, wird um einen geringen Obolus gebeten. Das Angebot richtet sich an alle Tanzhäuser und -initiativen der Welt, die über einen audiovisuellen Fundus verfügen und diesen global zugänglich machen wollen. Besonders stolz sind die Franzosen auf ihre hohen technischen Standards, sprich klarste Bildqualität, sagt Charles Picq, der Medienchef des Maison de la Danse in Lyon. Auch ...
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Tanz April 2011
Rubrik: medien, Seite 58
von Thomas Hahn
...kommt gern hierher. Regelmäßig studieren deutsche Kompanien Stücke von ihm ein; für das Stuttgarter Ballett und das Staatsballett Berlin kreierte er in den vergangenen Jahren populäre Abendfüller. Immer wieder wird der Italiener eingeladen, mit seinem Ensemble Aterballetto Uraufführungen in Deutschland zu präsentieren. 2009 geschah dies in Wolfsburg mit «Come...
...ist Berliner Urgestein, 44 Jahre alt, von Martin Puttke an der Staatlichen Ballettschule Berlin zum Tänzer ausgebildet. Bekannt wurde er vor zwölf Jahren als Choreograf, der wirklich seriöse Fragen an den Tanz stellte. Warum hat kein Kunstchoreograf das Krumping erfunden? Warum glauben wir an «lebenslanges Lernen», die ständige Weiterbildung trotz des prekären...
...war seit 1988 Herr über Le Quartz in Brest, ein Theater von den Dimensionen eines Kongresszentrums. Vor elf Jahren gründete er das Festival «Antipodes», das seit letztem Jahr, etwas frecher, «Anticodes» heißt, und entwickelte es zu Frankreichs quirligster Plattform der Performancekunst. Mehrere Generationen setzten sich hier durch, von Benoît Lachambre über...
