anticodes: jacques blanc...

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...war seit 1988 Herr über Le Quartz in Brest, ein Theater von den Dimensionen eines Kongresszentrums. Vor elf Jahren gründete er das Festival «Antipodes», das seit letztem Jahr, etwas frecher, «Anticodes» heißt, und entwickelte es zu Frankreichs ­quirligster Plattform der ­Performance­kunst. Mehrere Generationen setzten sich hier durch, von Benoît Lachambre über Gisèle Vienne bis zu Steven Cohen ­und dem Duo Cecilia Bengolea und François Chaignaud. Nun geht er in den Ruhestand.

Ohne Blanc wird die Luft für Newcomer deutlich dünner, und Brest könnte als choreografischer Leuchtturm künftig ausfallen. Zwar war Blancs Nachfolger Matthieu Banvillet, 33, bisher dessen rechte Hand. Doch über seine Pläne lässt er rätseln. Blanc ließ zu seinem Abschied die Puppen noch mal tanzen. Allerlei Alt-Antipoden, von Jane Birkin bis Raimund Hoghe, verbeugten sich vor ihm – nach getaner Arbeit auf der großen Bühne des Quartz.

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Tanz April 2011
Rubrik: menschen, Seite 30
von Thomas Hahn

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