Natasha Osipova
Sie sind ein Star, 21 Jahre alt, haben einige Preise erhalten, wurden von den Kritikern der Zeitschrift ballet-tanz als eine der besten Tänzerinnen nominiert. Wie verkraftet man einen solchen Erfolg? Ich kann nicht sagen, dass ich diesen Erfolg um mich herum registriere. Für mich ist es schieres Glück, wenn die Vorstellung läuft, ich auf der Bühne stehe und mir die Zuschauer applaudieren. Nur deshalb mache ich das. Etwas anderes existiert eigentlich nicht für mich.
Aber es kann doch eine Belastung sein, immer und immer wieder den Erfolg einlösen zu müssen.
Der Erwartungsdruck ist groß, und ich bin – auch emotionell – noch sehr, sehr jung. Manchmal werde ich richtig nervös, wenn mir jemand sagt: Natascha, das muss jetzt super werden.
Können Sie sich Ihren Erfolg erklären? Schwer zu sagen. Vielleicht war ich einfach im richtigen Moment am richtigen Platz, zur richtigen Zeit in der richtigen Vorstellung ... Viele sagen auch: Die hat einfach Glück gehabt. Aber dahinter steht, ehrlich, eine kolossale Arbeit. Mein ganzes Leben verbringe ich im Ballettsaal. Viele Sachen schaffe ich noch nicht, was mich ganz nervös macht. Ich versuche immer, zweihundert Prozent zu geben. Wenn ich auf eine ...
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Polina Semionova und Dmitrij Semionov, Sie sind beide sehr jung zum Eiskunstlauf gekommen, sind noch als Kinder zum Ballett gewechselt und können schon jetzt auf eine glänzende Karriere stolz sein. Ihre jüngere Schwester ist Pianistin. Ihre Eltern haben sehr großen Wert auf eine künstlerische Ausbildung ihrer Kinder gelegt.
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