Nachrichten 8-9/23
Notiert
Jakob Feyferlik (tanz 8-9/21), bis 2021 gefeierter Star beim Wiener Staatsballett, seitdem bei Het Nationale Ballet in Amsterdam, wechselt als Principal ans Bayerische Staatsballett nach München. Aus Moskau kommt die Solistin Ksenia Shevtsova, bisher Stanislawskiund Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater.
Keine Zukunft für Richard Siegal und sein Ballet of Difference in Köln (tanz 5/23): Der Vertrag am Schauspiel Köln läuft 2024 aus, die Stadt stellt keine Alternative in Aussicht.
Neue Direktorin des Ballet du Capitole in Toulouse wird Beate Vollack, bislang in gleicher Position an den Bühnen Graz tätig.
Die Trisha Brown Dance Compan y hat ebenfalls eine neue Leiterin:
Kirstin Kapustik soll vor allem dafür sorgen, dass neue Werke für das Ensemble der 2017 verstorbenen Choreografin entstehen.
Preissegen: Edvin Revazov, herausragender Tänzer des Hamburg Ballett, der zahlreiche Rollen des Repertoires geprägt hat, erhielt den erstmals verliehenen «John Neumeier-Preis» der Hapag-Lloyd-Stiftung; Benjamin Wilson, Tänzer bei Xenia Wiest, wird mit dem «Conrad-Ekhof-Preis» der Gesellschaft der Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters prämiiert; Pforzheims Tanzdirektor Guido ...
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Tanz August-September 2023
Rubrik: Side step, Seite 22
von
Nach «Forêt», einem Museums-Projekt im Denon-Flügel des Pariser Louvre, ist «EXIT ABOVE after the tempest» die zweite Produktion, die Anne Teresa De Keersmaeker mit ihrer Kompanie Rosas nach dem Corona-Lockdown für die große Bühne geschaffen hat. Während «Forêt» mit einem Sturm endet, den kein Geringerer als Leonardo da Vinci heraufbeschwört, beginnt «EXIT ABOVE...
Die Choreografin, Regisseurin, Performerin und Sängerin Claire Cunningham, Aktivistin für die Belange Behinderter und Trägerin der Ehrung des «Deutschen Tanzpreises 2021» (tanz jahrbuch 2018; tanz 11/16 und 10/21) wurde zum Wintersemester 2023/24 auf eine «Einstein-Profil-Professur» in Berlin berufen. Mit solchen Professuren für zunächst fünf Jahre unterstützt die...
Alistair Spalding hatte die 40 bereits überschritten, als er zum ersten Mal mit einer Arbeit von Pina Bausch in Berührung kam. «Ich hatte noch nichts von ihr gesehen, bis ihr Stück ‹Viktor› ans Sadler‘s Wells kam. Das war 1998», erinnert er sich. «Damals bekam man Pinas Arbeiten in Großbritannien so gut wie nicht zu Gesicht, außer man besuchte das «Edinburgh...
