Meret Schlegel
Meret Schlegel arbeitet neuerdings auf einer Kommandobrücke. Unten die Seminarräume der freien Züricher Tanzszene, oben neu: ein gewaltiges, elf Meter hohes Gewölbe, stützenfrei, 400 qm Probensaal in Bühnengröße, darüber der charmant alte, wieder freigelegte Betondachstuhl von 1908. Man erkennt das Zürcher Tanzhaus Wasserwerk nicht wieder, die ehemalige Transformatorenhalle des Flusskraftwerks Letten, nachdem es, wie seine Adresse, Wasserwerkstr. 129, benannt war. Jetzt heißt es standesgemäß: Tanzhaus Zürich (www.tanzhaus-zuerich.ch).
Nur Meret Schlegel ist noch die alte Netzwerkerin, die mit dem «kleinen Eingriff» deutlich professionellere Probenbedingungen für die Szene schaffen konnte, Susanne Linke soeben als Dozentin zu Gast hatte und jetzt einen Gang höher schaltet in Richtung internationaler Vernetzung der Zürcher Szene durch Residenzen, Koproduktionen und, im August, durch das Festival Stromereien.
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