Merce Cunningham
Merce Cunningham war schon vor seinem Tod fest gebucht; Europa hätte dem 90-Jährigen zugejubelt. Jetzt ist es eine Farewell-Tournee geworden mit seinen besten Stücken wie «CRWDSPCR» (1993), «Second Hand» (1970) und «Squaregame» (1976). Die Merce Cunningham Dance Company gastiert im frankofonen Europa, in Genf, in Brüssel zu Charleroi/Danses und im Pariser Théâtre de la Ville. Es wird gewaltig Hof gehalten mit Ausstellungen, Filmen, Konferenzen und Klassen, die bis zum Dezember anhalten, mit Jérôme Bel, Foofwa d'Imobilité (siehe S.
8) und einer Berliner Künstlerin, Tacita Dean, die soeben den Kurt-Schwitters-Preis für Bildende Kunst erhielt. Sie zeigt in ihrer Installation für sechs Filme Merce Cunningham himself in einer Choreografie des Hochbetagten, «Stillness (in Three Movements)», zu Cages berühmten 4'33'' und Trevor Carlson als Partner. Zu sehen ist die Arbeit im Sprengel Museum Hannover, 22. Nov. bis 28. März, und in Paris, im Centquatre, 25. Nov. bis 4. Dez. In Genf gastiert die Merce Cunningham Dance Company im Bâtiment des Forces Motrices vom 26.-28. Nov. Das ganze Programm unter www.forum-meyrin.ch
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Sie sind Tänzer und Choreograf aus Wales, Sie huschen leichtfüßig durchs Studio, beginnen Ihr Training mit keltischen Melodien, gefolgt von arabischen Liedern und erinnern manchmal an Marcel Marceau. Trotz Ihrer knappen, schelmischen Anweisungen wirken Sie zurückhaltend und bescheiden. Liegt das eventuell an Ihrer Atemtechnik, denn immer wieder heißt es bei Ihnen...
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