Madeline Ritter

Lauschen wir den Plänen der Projektleiterin von Tanzplan Deutschland

Tanz - Logo

die Projektleiterin Tanzplan Deutschland und verteilt 6,4 Millionen Euro für den Tanz, geteilt durch neun Städte und durch fünf Jahre. Da bleiben im Schnitt rund 140 000 Euro pro Jahr und Ort. Wie dicke ist die Förderung wirklich? Der Punkt ist eher, was löst sie aus? Es werden ja auch Gelder der Städte und der Länder freigemacht. Die Gespräche mit Stadt und Land, wie wir das jetzt auf den Pressekonferenzen erlebt haben: da ist ein enormer Stolz am Start. Alle finden, dass Tanz nicht mehr irgendetwas Nebensächliches ist.

Dass der Bund das überhaupt fördert, führt vielmehr dazu, dass der Tanz mehr Bedeutung bekommt. Denn wenn der Bund ein Interesse am Tanz hat, dann muss da auch was dran sein.

Wie kam es überhaupt zum Tanzplan Deutschland?
Die Kulturstiftung des Bundes hatte 2004 Tanzexperten aus ganz Deutschland, Vertreter von freien Kompanien, Theatern und sonstigen Institutionen zu mehreren Gesprächsrunden eingeladen. Sie saßen zusammen und überlegten, was kann die Bundeskulturstiftung für den Tanz tun. Eine ihrer Aktivitäten ist ja die Förderung von kulturellen Spitzeneinrichtungen, wie z. B. die documenta, die Transmediale oder die Donaueschinger Musiktage. Nur Tanz war, trotz ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2006
Rubrik: Tanzplan Deutschland, Seite 10
von Arnd Wesemann

Vergriffen
Weitere Beiträge
Tommi Kitti

When Tommi Kitti begins performing, he walks to the stage like a flamenco dancer – to set the mood with improvised movement. His music is obviously not flamenco, his song isn‘t cante jondo, for he is a bluesman, whose movements are engaged in a dynamic dialogue with John Lee Hooker. “White negro,“ “the only blues-dancing Samean,“ these are only two of the terms...

James oder la Syphilde

Wie viel Theater will Basel? Die Frage, Titel einer Podiumsdiskussion, ist nicht unberechtigt. Schließlich hat nach Recherchen der Neuen Zürcher Zeitung die Platzausnutzung aller Sparten in den ersten drei Monaten der laufenden Spielzeit «gesamthaft» nicht einmal fünfzig Prozent betragen, und das lässt vermuten, dass die Basler so viel Theater gar nicht wollen....

Ein Brief aus Patras

Patras is a port and the third largest city of Greece, best known for politicians, a peculiar accent and a great passion for the carnival. Patras bears the legacy of great prosperity which was lost somewhere in the first decades of the 20th century, but is still alive in the minds of its people, who remember how commerce and industry flourished before they gave way...