lyon, monaco: carolyn carlson
Mögen Pferde eigentlich Musik von Philip Glass? «Passt bestens zusammen», lacht Carolyn Carlson und hat ihre Kompanie vergrößert für das gemeinsam kreierte Stück mit der von Bartabas geleiteten Reiterakademie im Schloss Versailles. Bartabas ist «stolz darauf, dass wir heute so weit sind, mit den größten Choreografen arbeiten zu können». Es gibt sozusagen zwei Balletttruppen in «We were horses», weil er seine zwölf Reiter als ein Corps de ballet zu Pferd betrachtet. Neunzig Minuten lang kreisen sie um Carlsons 16 Tänzer.
Zu ihnen gehören Jacky Berger (einer der Interpreten von «Blue Lady revisited») und Yutaka Nataka, der zuletzt mit Raimund Hoghe auftrat. Dazu Carlsons Primaballerina Sara Orselli und Choreografen wie Juha Marsalo und Brahim Bouchelaghem. Das Stück erzähle keine Geschichte, sagt Carolyn Carlson, «es geht allein um Energien, Tempi und Bewegung, um die menschliche Energie und die brutalere, vitalere der Pferde». Premiere ist im antiken Freilufttheater von Lyon zu den «Nuits de Fourvière», 7.–11. Juni, danach zu sehen im Zelt in Monaco, im Chapiteau de Fontvieille, 8.–10. Juli.
nuitsdefourviere.com
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Tanz Juni 2011
Rubrik: kalender, Seite 33
von Thomas Hahn
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