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sind auch kulturpolitisch eine schwierige Disziplin. Was über den Horizont der nächsten Wahl hinaus und nicht unbedingt im superpopulären Bereich gedeihen soll, braucht kundige Fürsprache. Hortensia Völckers hat den Tanz zwanzig Jahre lang wohlwollend begleitet. Sie leitet die 2002 gegründete Kulturstiftung des Bundes (KSB), die Projekte mit bundesweiter Bedeutung fördern soll.

Immerhin ein Event aus dem bunten Tanz-Spektrum hat es unter die acht BKS-Leuchttürme gebracht: Der alle drei Jahre und jeweils an unterschiedlichen Orten stattfindende Tanzkongress – im Jubiläumsjahr 2022 wird er vom Staatstheater Mainz ausgerichtet – zählt wie Transmediale, Theatertreffen oder documenta zu den Highlights im Stiftungsportfolio. Die Initialzündung für alle übrigen Formate lieferte ein föderales Programm, der von 2006 aufgelegte «Tanzplan Deutschland»: Von neun seinerzeit per Match-Funding mit Ländern und Kommunen alimentierten Initiativen haben sich sechs mehr oder minder dauerhaft etabliert. So gehören etwa K3 – Zentrum für Choreographie Hamburg, das Potsdamer Residenzprogramm sowie Studiengänge in Frankfurt/Main und Berlin zu den bleibenden Ergebnissen der «Tanzplan»-Jahre.

Auch die ...

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Tanz März 2022
Rubrik: warm-up, Seite 1
von Dorion Weickmann

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