Koosil-ja eröffnet das HKW neu

Berlin: «Dancing Without Organs»

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Am 23./24. August wird nach einjähriger Umbaupause das Haus der Kulturen der Welt in Berlin wieder eröffnet. Detlef Diederichsen ist der neue Leiter, und André Lepecki hat dafür ein Programm namens «Nomadic New York» zusammengestellt, mit 23 Künstlern, auch Ihnen. Finden die Kulturen der Welt in New York statt? Sie haben dort traditionell ihr Exil. Aber New York hat sich enorm verändert. Es wandert tendenziell wieder aus, insbesondere die Künstler gehen an die Ränder, oder nach Berlin.

Kommen Sie aus Südkorea, oder stammen Sie aus Japan? Meine Familie ist vor dem 2.

Weltkrieg von Seoul nach Japan ausgewandert. Aber nur Japaner konnten dem Kaiser als Soldaten dienen, was dazu führte, dass alle Eingewanderten japanische Namen annehmen mussten. Mein «richtiger» Name ist japanisch: Kumiko. Wenn man die japanischen Schriftzeichen für Kumiko in koreanischer Sprache liest, heiße ich Koosil-ja.

Und der Familienname? Als ich sieben Jahre alt war, erhielt ich ihn von dem Vater, von dem ich lange dachte, er wäre mein biologischer Vater. Hwang hieß er mit Nachnamen. Erst drei Jahre nach seinem Tod erfuhr ich, dass er es nicht war. Darum habe ich mir erlaubt, diesen Namensteil wegzulassen. Ich ...

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Tanz August/September 2007
Rubrik: Der Kalender, Seite 77
von Arnd Wesemann

Vergriffen
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