kirstine ilum

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«F.U.B.A.R». steht für «Fucked Up Beyond Any Recognition» und bezeichnet militärische Zerstörung bis zur Unkenntlichkeit. Kirstine Ilum besitzt in diesem Stück den furchtlosen Hang zur extremen Aktion, kontrolliert nur durch ihren starken künstlerischen Willen, der selbst die Jungs des Mute Comp. Physical Theatre noch um Längen schlägt. Der Vergleich mit der Armee hinkt nicht, auch Frauen gehören den Truppen an, auch wenn wir oft und irrtümlich glauben wollen, dass sie im bewaffneten Einsatz nicht auftauchen.



Kirstine Ilum aber taucht tief ein in die Rockmusik der großen amerikanischen Band The Legendary Shack Shakers; man sieht, wie ein Adrenalinstoß sie durchzuckt und ihre Arme stumm zu reden beginnen in ihren grausamen Soli. Sie lässt in der Tat jede Form der Eitelkeit weit hinter sich, macht Platz, um eine Ekstase unablässig feuernder Salven sicht- und hörbar werden zu lassen. Sie ist, buchstäblich, der Shootingstar der Saison.

Während sich viel zu viele weibliche Talente der dänischen ­Tanz­szene mit selbstbeweihräuchernden Anekdoten und hübschen Posen zufriedengeben, ist zu hoffen, dass mehr Choreografen, als das Mute Comp. Physical Theatre überhaupt zur Verfügung hat, die ...

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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 142
von Charlotte Christensen

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