demis volpi

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Eines Tages ist Demis Volpi aufgewacht und sagte einfach: «Ballett». Drei war der Junge damals; seine Eltern können sich bis heute das Schlüsselwort ihres Sprößlings nicht erklären. Sein Wunsch war ihnen zwar nicht Befehl, aber sie legten ihm auch keine allzu großen Steine in den Weg: Mit vier erhielt der Beau aus Buenos Aires seinen ersten Tanzunterricht. Zwei Jahre später ging er bei Andrea Candela in die Schule.

Seit 1995 nennt er ebenjenen Wilhelm Burmann seinen Lehrmeister, der sich einst als Tänzer im Stuttgarter Ballett (das damals noch Ballett der Württembergischen Staatstheater hieß) seine ersten Sporen verdiente.

In Stuttgart ist auch der heute 25-Jährige unter Vertrag, nachdem er eine Ausbildung an der Escuela de Danza del Instituto Superior de Arte del Teatro Colón, der National Ballet School of Canada und der Stuttgarter John-Cranko-Schule absolvierte: ein Tänzer, nicht mehr wegzudenken aus den Balletten eines Marco Goecke. Ihm hat er einige aufregende Rollen zu verdanken – und Ballettintendant Reid Anderson nach ersten Choreografieversuchen innerhalb der ­Noverre-Ge­sellschaft eine Förderung, die 2010 im ersten Auftragswerk für das ­Stuttgarter Ballett gipfelte. ...

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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 153
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