Kim Itoh: «Kin-Jiki»

on Tour

Tanz - Logo

For any butoh dancer, it would be a challenge requiring extra determination to recreate “Kin-Jiki,“ based on the novel of the same name by Yukio Mishima. “Kin-Jiki” became a legendary work in butoh. It is considered to be the very first piece by its founder, Tatsumi Hijikata, in 1959. The piece, which literally means “forbidden colour”  deals with the theme of homosexuality, challenged social taboos witha striking avant-garde expression by Hijikata, later labelled Ankoku Butoh.

As the original version was danced by two legendary butoh dancers, namely Tatsumi Hijikata and Yoshito Ohno, Kim Itoh, a contemporary choreographer, aged 40, made his version a fresh duet with his fellow dancer, Tsuyoshi Shirai. Unlike the Hijikata version, also inspired by Jean Genet, which challenged conventional values as part of 1960’s counter culture, in the absence of taboos and the establishment as a tangible enemy, Kim’s version today aims to deal with individual psychological conflict beneath casual appearances, focussing particularly on relationships.

Premiered at the Setagaya Public Theatre, they dance happily with dynamic movements, as if celebrating their bodies, and radiating energy in a pure ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz August/September 2006
Rubrik: Kalender onstage, Seite 48
von Akiko Tachiki

Vergriffen
Weitere Beiträge
Arnheim

An Audrey Hepburn kommt in Arnheim keiner vorbei. Nicht dann, wenn man wie John Bliekendaal in eben diesem Haus wohnt, in dem Edda Kathleen von Heemstra Hepburn-Rust (so der Name der nachmals berühmten Schauspielerin) vier Jahre lang ihren ersten richtigen Ballettunterricht erhielt. Winja Marova hieß ihre Lehrerin, und die war es auch, unter deren Ägide sich die...

Angie Hiesl: «... HAAR und HAAR und HAAR und ...»

Selten beschreibt ein so schlichter Titel so präzis, was zu erleben ist. Zunächst mal: 1,5 Tonnen Haare. Kein Friseur dürfte je so viel geschnittenes Haar gesehen haben.
Angie Hiesl lässt in ihren Performances Vertrautes unvertraut erscheinen. Im Haar hat sie etwas gefunden, zu dem jeder ein emotionales Verhältnis hat. Zu viel oder zu wenig – je nachdem bedeuten...

München

Warum sollte sich etwas ändern? Es läuft doch alles. Konstanze Vernon, bis 1980 siebzehn Jahre lang Ballerina an der Bayerischen Staatsoper, Gründerin des Bayerischen Staatsballetts und dessen Chefin von 1988 bis 1998, wird aus Altersgründen emeritiert. Auch wenn ihr Nachfolger für die Professur in Ballettpädagogik an der Ballettakademie in München bereits...