Kampagne: Watch me dance
Ein Schulterschluss macht sich immer gut, und wenn er grafisch so attraktiv und abwechslungsreich gestaltet ist wie bei der diesjährigen Berliner Blickfang-Kampagne, wird sich der erhoffte Erfolg zumindest zeitweilig einstellen. Rund 20 Tänzer und Tänzerinnen teilen sich stellvertretend für das gesamte Tanzspektrum der Hauptstadt die sieben Collagen, die im Kino, in den sozialen Medien, auf Plakaten und Postkarten dafür sorgen, dass der Tanz sichtbarer wird. Ganz so, wie es auf den T-Shirts heißt: Watch Me Dance.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Dezember 2019
Rubrik: Side Step, Seite 17
von
Für mich ist Billy Forsythe der ultimative Klassiker. Ein wahrer Erbe von Petipa und Balanchine. Sein Verständnis der reinen klassischen Linie, ihrer Wurzeln, Strukturen und ihres Vokabulars sowie dessen, was «klassisch» wirklich bedeutet – all das hat ihm die Freiheit gegeben, die Regeln zu brechen und diese Sprache weiterzutreiben als irgendwer anders. Ich bin...
Body Performance
Ende der 1970er-Jahre ließ Robert Longo etliche Männer auf dem Dach seines Lofts an der Manhattan Bridge in wilden Tänzen wie im Kugelhagel sterben. Die berühmte Fotosequenz «Men in the Cities» setzt auf Zitate aus amerikanischen Western, Kriegs- und Gangsterfilmen, inspiriert durch ein Filmstill aus Rainer Werner Fassbinders «Der amerikanische...
Kein anderer Künstler vermag es wie Bill auf ebenso sinnliche wie intellektuelle Weise die Erfahrungsräume des Tanzes und der Kunst zusammenzuziehen und zu erweitern. Keiner kann wie er die Schönheit des Klassischen mit den experimentellen Freiheiten des Neuen verschmelzen – und das alles mit einer unglaublich großzügigen und liebevollen Freundschaft verbinden.
A...
