Kalender 2017
Möge das neue Jahr so dynamisch werden wie Ismael Lorenzos Aufnahmeserie vom Basler Ballett (bei biderundtanner.ch), alternativ so elegant wie Marco Goeckes «Nijinski», den Regina Brocke für den Kalender von Gauthier Dance porträtiert. Nur dort, d. h. im Theaterhaus Stuttgart, ist der Kalender erhältlich.
Das Ballett Augsburg posiert derweil als «Kunst-Werk-Tanz» vor und in historischen Kulissen (online über theater-augsburg.de). Gert Weigelts aktuelle Bilder vom Ballett am Rhein gibt es bei dumontkalender.de. Im selben Verlag sorgt auch Ursula Kaufmanns «Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal» für farbenfrohe Erinnerungen.
Klassiker sind Bernd Weißbrods Beobachtungen am «Stuttgarter Ballett» und das schwarzweiße Pendant von Gundel Kilian, «Ballettsaal», die bei weingarten-kalender.de ebenso zuverlässig auch in diesem Jahr erhältlich sind wie der neue Kalender von Lois Greenfield.
Hinter calvendo.de verbirgt sich eine Print-on-Demand-Fundgrube für Tanzfotografen aus der zweiten Reihe. Titel wie «Muskelkraft und Ausdruck – Ballett» bewundern namenlose Akteure in Nahaufnahme. Mit «Ballerinas & Ballerinos» lockte der Fotograf Sebastian Kuse selbige vor die urbane Kulisse.
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Tanz Dezember 2016
Rubrik: Medien, Seite 63
von Red.
Huch, schon wieder ein Jahr vorbei. Nie verfliegt ein Jahresrund schneller, als wenn Antonio Vivaldi musikalisch die Welt erwachen, sich erhitzen, berauschen und schließlich einfrieren lässt. Den barocken Superhit haben in Hagen gleich drei Choreografen im Teamwork inszeniert. Noch ehe man weiß, was Regina van Berkel mit ihrem schnörkelig-komplizierten...
In einigen Ballettlexika sucht man ihren Namen vergebens. Und doch ist Duška Sifnios nicht irgendwer. 1934 in Skopje geboren, ging die Jugoslawin bei den besten Lehrmeistern ihrer Zeit in die Schule. Der Unterricht bei Nina Kirsanowa, Leonid Lawrowski, Assaf Messerer und Victor Gsovsky zahlte sich aus in einer Karriere, die sie innerhalb kürzester Zeit an die...
Koberfenster sind Schaufenster für Prostituierte. Man kennt sie in Amsterdam, Braunschweig oder Dortmund. Nicht in Bielefeld. Bis jetzt. Dank des dreistöckigen Bühnenbilds von Stephan Mannteuffel, Schüler des großen Erich Wonder, Baumeister bei Heiner Müller und Einar Schleef, ist diese Sonderform der Nötigung zur Transparenz jetzt auch hier zu bewundern. Erst...
