Jan Lauwers

wird von 28 Essayisten geehrt

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Jan Lauwers, renitenter belgischer Theaterchoreograf, wird mit 400 Seiten Buch geehrt.
NO BEAUTY FOR ME THERE WHERE HUMAN LIFE IS RARE heißt es. Das ist ein Zitat aus seinem Tanz um Camus’ Drama «Caligula» zur documenta X im Jahr 1997. Wie im Stück der Dichter Scipio dem römischen Diktator, antworten 28 Essayisten kritisch ihrem Wegbegleiter Jan Lauwers. Der liebt große Exzentriker, Bluthungrige aus Vernunft wie Julius Caesar oder Macbeth. An ihren Gräbern hat Lauwers gekratzt; seine Exegeten schauen in die Gruft der Dramen.

Daraus tönt Lauwers, dass Theater nicht eine Oneman-Show für Tausende sei, sondern dass «Tausende auf der Bühne für einen Einzigen spielen» sollen. Für den Mächtigen. Wie vor einem König aufgeführt, dürfe Theater sich nicht lohnen, sondern müsse eben all das sein, was die Politik nicht will: nämlich «freie, nutzlose, elitäre» Bühne. Nur dadurch sei Theater fesselnd, Augen öffnend und unterhaltend. Das Theater, fordert er, gehöre nur in eine Hand: nämlich in die des Künstlers. Nicht aber in jene von Intendanten, die die Politik restlos absorbieren.
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Tanz Juli 2007
Rubrik: Celebrities, Seite 26
von Arnd Wesemann

Vergriffen
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Natürlich gibt es...

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Stefan Dreher trained to become an Iyengar yoga teacher at the Iyengar Yoga Institute in Amsterdam and with B.K.S. Iyengar in Poona. He has taught yoga since 1997 to nearly all the dance companies in Belgium, including Rosas, Ultima Vez, Meg Stuart/Damaged Goods, Cie Michèle Anne De Mey, Ballets C. de la B. and P.A.R.T.S. Having been intensively involved in the...