Im Spiegel der Zuschauer
Tanzschaffende sehen sich gerne als diejenigen Kunstakteure, die am intensivsten inter- und transdisziplinär arbeiten. Sie versprechen die Überwindung von Genregrenzen und wollen darüber hinaus Modelle für trans- oder postnationale Gesellschaften vorstellen. Programmverantwortliche und Kuratoren wittern im Tanz daneben die Chance, eine Symbiose von U- und E-, von Premium- und Popkultur zu schaffen. Tanz erscheint idealerweise als «Kultur für alle», die sich über Milieus, Sprachen, Kulturen und Staaten hinweg erfahren und erschließen lasse.
Aber stimmt das mit den Haltungen und Erwartungen des Tanzpublikums überein?
Aus den Studien des von mir geleiteten Zentrums für Audience Development in Berlin ergeben sich für die Tanzsparten an deutschen Bühnen zunächst einmal folgende Eckpunkte: Das Tanzpublikum ist jünger als in allen anderen Sparten – vom Kinder- und Jugendtheater mal abgesehen –, und es weist den größten Anteil weiblicher Besucher auf. Ähnlich hoch wie unter Durchschnittsbesuchern ist der Anteil von Akademikern.
Markant sind indes die Erwartungen der Tanzgänger an das, was sie zu sehen bekommen. Stärker als beim Theaterpublikum sind sie geprägt vom Wunsch nach hoher ...
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Bad Soden
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Dipl. Ballettpädag. Ballett/Jazz/Modern/Charakter/tänzerische Früherziehung. Ausbildung bis zur Akademiereife. Ballettmärchen.
An der Trinkhalle 2B, D-65812 Bad Soden/Ts., Tel. +49-6196-228 49 www.ballett-badsoden.de
Bamberg
Tanzwerkstatt
Stätte für Zeitgenössischen Tanz. Nürnberger...
Das Ungewöhnliche an diesem vor gut einem Jahrzehnt in München ausgeheckten Projekt mit Namen «Access to Dance» ist wohl, dass sich hier sieben Spezialisten für Ballett und zeitgenössischen Tanz zusammengesetzt und etwas Nachhaltiges entwickelt haben. Und – ein Wunder − sie kooperieren bis heute, ohne dass auch nur die geringste Auseinandersetzung ruchbar geworden...
Sie fühlt sich an wie Bimsstein, sieht aus wie die Membran einer weißlichen Koralle, ist von Rillen und Furchen in zigtausendfacher Ausfertigung durchzogen und soll Hamburgs neues Wahrzeichen in die Weltliga der Konzerthäuser führen: die Gipsplatten-Verschalung, die der Akustiker Yasuhisa Toyota für die Wände der Elbphilharmonie entworfen hat. Organisch fügt sich...
