i don’t believe in outer space
Eine Sperrholzwand riegelt die Tiefe des Bockenheimer Depots in Frankfurt am Main ab. Gucklöcher sind hineingefräst, durch die wir hindurchspähen. Der Blick fällt in einen Raum, der wie ein unaufgeräumtes Künstleratelier aussieht. Großflächige Fotos stehen herum, auf denen die Tänzer der Forsythe Company als computertechnisch verzerrte Gestalten abgebildet sind. Einige der Fotos sind zerrissen, die Bilder zerstückelt. Durch die Nachbarschaft mit anderen Fotos verbinden sich die Fotografien zu fremdartigen Körpern. Einige Gesichter von Tänzern sind wie Spielkarten montiert.
Der Tänzer Amancio Gonzales wird später seine Spielkarte mit aufs Spielfeld nehmen, um dahinter zu verschwinden. Da sein und gleichzeitig nicht da, sondern in einem anderen Raum sein, «comme si par hasard, as if by chance», sagt er immer wieder: Wenn sich ein Raum im Raum auftäte, in dem man verschwinden könnte ...
Hinter diesem Raum erstreckt sich eine weite Fläche, auf der zusammengeknüllte Bälle aus dunklem Klebeband liegen, wie Steine. Für William Forsythes neues Stück «I Don’t Believe in Outer Space» nimmt das Publikum nun an der Längsseite dieser Tanzfläche Platz. Das ganze Ausmaß des Bockenheimer Depots ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
John Sergeant tanzt mit der Eleganz eines lahmenden Elefanten und der Grazie eines nie geküssten Froschs. Das macht ihn zum neuen Sexsymbol der reiferen britischen Damenwelt und zum berühmtesten Tänzer Englands. Der ehemalige politische Berichterstatter der BBC nahm an der sechsten Staffel des BBC-Tanzwettbewerbs «Strictly Come Dancing» teil und wurde Woche für...
Fred Hoffmann, 79, war Mitbegründer und geschäftsführender Vorstand der Münchner Heinz-Bosl-Stiftung. Sein letzter öffentlicher Auftritt am 30. November: die Jubiläumsmatinee zum 30-jährigen Bestehen der Stiftung, die er mit seiner Frau, der ehemaligen Staatsballett-Direktorin und Schulleiterin Konstanze Vernon, 1978 gegründet hatte (Fotos: Charles Tandy). Zum...
Ihr jüngstes Stück «Singular Sensation» ist das erste, das in Ihrem eigenen Studio entstanden ist. Glückwunsch. Ich fühle mich in meinem eigenen Raum hier in Jaffa wie im Himmel. Es ist ein ganz anderes Schaffen als vorher. Natürlich braucht es noch ein Upgrade, Fenster, die den...
