Hinter den Kulissen

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Katharine Sehnert erhält am 7. Dez. den Kölner Ehrentheaterpreis 2009 im Haus der SK Stiftung Kultur in Köln. Hier lebt die Tänzerin und Pädagogin seit 1982, wurde bekannt  durch ihre Reihe «MultiArt» und musste 2003 ihren «Tanzraum» aus finanziellen Gründen schließen. Dass sie als erste Vertreterin des Tanzes den Preis erhält, ist später Lohn für die bei Mary Wigman ausgebildete Mitbegründerin der ersten freien deutschen Tanzgruppe Motion.

1970-74 war sie Assistentin von Pina Bausch am Folkwang Tanzstudio Essen, zuletzt führte sie tanzend durch die Ausstellung «Fatal Attraction» im Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchis Köln.

Das Festival de Otoño in Madrid, das Herbstfestival, bei dem auch das Wuppertaler Tanztheater gastierte, muss seinen Namen in Frühlingsfestival ändern. Die Proteste, der Tanz zöge zu viel Publikum von den Theatern ab, wurden erhört. Bis 1993 hieß es «Festival de Primavera». Damals wurde es auf den Herbst verlegt, weil der Tanz den Theatern Publikum wegnahm.

RepNet heißt ein neuer Verbund fünf nordischer Kompanien. Die nordwest/Tanzcie. Oldenburg & Tanztheater Bremen, Katrin Halls Iceland Dance Company, Asa Soderbergs schwedisches Skånes Dansteater, Bruno ...

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Tanz Dezember 2009
Rubrik: Magazin, Seite 23
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Tanz im TV

«Ich will das Wort ‹alt› in diesem Raum nicht mehr hören!», ruft Horst Dittmann, einer von vier Ballett-Tänzern der Leipziger Oper, die schon lange nicht mehr tanzen. Die Choreografin Heike Hennig hatte sie 2005 auf die große Bühne zurückgeholt, ihr Stück «Zeit – tanzen seit 1927» konfrontierte Horst Dittmann, Ursula Cain, Christa Franze und Siegfried Prölß mit...

Balanceakt

Sie gehören in New York zu den wenigen, die Tai-Chi im traditionellen Yang-Stil auch für Tänzer unterrichten. Woher haben Sie das Wissen?
Ich begann mein Training bei meinem Vater, dem Großmeister Dong Zeng Chen, als Fünfjähriger. Wir lebten damals in der Provinz Hebei in China, einem Zentrum der Kampfkunst. 1983, als ich zwölf war, zogen wir nach Honolulu, wo ich...

Maurice Béjart

Maurice Béjart wird mit «Ce que l’amour me dit» in Lausanne wieder erweckt, einem Stück zu Musik von Gustav Mahler, das 1974 mit seinem damaligen Ballet du XXe Siècle für Monte Carlo entstanden war. Begleitet wird die Reprise von zwei Uraufführungen: «Ismaël» des ehemaligen Béjart-Tänzers Tony Fabre und «Ex Orbis» des jungen holländischen Choreografen Joost...