Crystal Pite & Simon McBurney «Figures in Extinction»

Rezension

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Den Theaterleiter Simon McBurney reizt an einer Performance die Körperlichkeit. Die Choreografin Crystal Pite hat – insbesondere durch ihre Kollaborationen mit dem Schauspieler und Autor Jonathon Young – eine unverwechselbare Art entwickelt, Bewegungen und Worte miteinander zu verweben. In ihrer Trilogie «Figures in Extinction» vereinen Pite und McBurney ihre künstlerischen Vorlieben, um ein höheres Anliegen in den Blick zu nehmen: die Schärfung des Bewusstseins für die Klimakrise.

«Figures in Extinction», mit dem Nederlands Dans Theater in Manchester gezeigt, verfolgt einen zielgerichteten Pfad, dessen einzelne Windungen für das Publikum mitunter schwer zu bewältigen sein können. Am geradlinigsten und in sich geschlossensten ist Teil 1, «Figures in Extinction [1.0] the list». Er besteht aus einer Reihe von Porträts, es geht um Lebensformen wie Tiere oder Pflanzen und um Unbelebtes wie Gletscher oder Meere, die aufgrund menschlicher Einflüsse verschwunden sind. Die wunderbare, der Natur nachempfundene choreografische Mannigfaltigkeit hinsichtlich Handlung, Stil und Komposition macht aus den Tänzer*innen schamanistische Wesen, halb menschlich, halb geisterhaft.

Zwischen diesen ...

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Tanz Juli 2025
Rubrik: Produktionen, Seite 14
von Sanjoy Roy

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