highlights

Tanz - Logo

alain platel_________
c(h)œurs

ist der waghalsig zu nennende Versuch, die allseits beliebten Opernchöre von Verdi mit 100 Sängern zu einem Spektakel auszubauen. Der berühmte Operndirektor Gerard Mortier bat den nicht minder bekannten belgischen Choreografen Alain Platel, auch noch ein wenig Wagner hineinzutun und zehn Tänzer vor die mit Live-Orchester begleiteten Sänger zu stellen. Das reicht schon sehr nah ans Pathos. Platel findet denn auch eine Gruppe dieser Größe «gefährlich schön» und will mit dem Nationalismus dieser Musik des 19.

Jahrhunderts dem Individualismus der heutigen Zeit – tja, die Leviten lesen? Oder uns doch für die großen, weil einigenden Ideale der einstimmigen (europäischen) Gemeinschaft begeistern? Das riskante Unternehmen hat im Teatro Real de Madrid am 12. März Premiere. Koproduzenten sind das «Holland Festival», die «Ludwigsburger Schlossfestspiele» und das Concertgebouw Brugge, die für die Tournee im Juni aufkommen werden.
teatro-real.com

bregenzer_________
frühling

«Wer bewegt das 21. Jahrhundert?», fragt Wolfgang Fetz beim Betrachten der Einladungen an die hochkarätigen Tanzkompanien, die er an den Bodensee holt. Die Arrivierten natürlich. Hätte er ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2012
Rubrik: kalender, Seite 35
von

Weitere Beiträge
workshops, auditions, ausschreibungen, sommerkurse

der lehrer______
fernando coelho, seit 2009 sind Sie Professor für klassischen Tanz und Leiter des Studiengangs Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Wo erhielten Sie Ihre Prägung?
Klassischen Tanz beginnt man im Alter von fünf bis acht Jahren. Bei mir kam das später. Dabei stamme ich aus einer Tanzfamilie, meine Mutter ist Tanzlehrerin,...

newcomer

newcomer_________
paula rosolen
«Jetzt bin ich frei», sagt Paula Rosolen beim Gespräch im Café nah dem Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm. Dort probte sie drei Wochen lang ihr neues Stück, «Piano Men». Frei, das ist toll und verheißungsvoll: außerhalb von Institutionen und Ausbildung zu arbeiten. Gleichzeitig hat sie Bammel davor: sich selbst um Fördergelder und...

katja wünsche

Bei der Audition, durch die das Stuttgarter Ballett und Katja Wünsche im Januar 1999 zusammenkamen, trug sie die Nummer 27. Heute ist die Tänzerin die prägende Künstlerin der Kompanie und das Gesicht, das sich mit Christian Spucks neuem Ballett «Das Fräulein von S.» besonders einprägt. Überall prangt eine unnahbare Geheimnisträgerin auf Plakatsäulen. Vor tiefem...