Highlights 8-9/23
Ruhrgebiet
RUHRTRIENNALE
Die Spielorte sind ungewöhnlich, die Produktionen auch: Die «Ruhrtriennale» gehört zu den Festivals, auf denen sich immer Entdeckungen machen lassen. In diesem Jahr ist hier Mette Ingvartsens knalliger «Skatepark» (S. 42) unterwegs, etwas später wird ein Kindheitstrauma bearbeitet – in Gisèle Viennes Uraufführung «Extra Life». Mit Amanda Pinas «Exótica» und Eszter Salamons «Monument 0.
10» sind zwei deutsche Erstaufführungen angekündigt, die hochspannende Inhalte vermitteln: Vergessenen, in den 1920ern unter den Vorzeichen des Exotismus gehandelten Bühnenkünstler*innen gilt Amanda Piñas Aufmerksamkeit, Eszter Salamon setzt ihre «Monument»-Serie in Zusammenarbeit mit der norwegischen Company Carte Blanche fort und entwirft für «The Living Monument» traumartige Körperlandschaften in Serie. In Horrorbildern (aber sicher nicht ohne Humor) badet Constanza Macras’ «The Visitors». Volles Programm vom 10. August bis zum 23. September; www.ruhrtriennale.de
Lyon
BIENNALE DE LA DANSE
Eine schöne Mischung aus Groß- und Kleinformat, Party und Performance, Draußen und Drinnen macht auch dieses Jahr die ID der «Biennale de la danse» in Lyon aus. Da gastieren ...
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Tanz August-September 2023
Rubrik: Kalender, Seite 40
von
Deutschland
Altenburg Theater Premiere «Corpus», Ballett von Silvana Schröder vom Kreislauf des Lebens, Thüringer Staatsballett. Theaterzelt, 16., 23. Sept.; www.theater-altenburg-gera.de
Augsburg Theater Premiere «Charlie», Tanztheater von Ricardo Fernando. martini-Park, 30. Sept. www.staatstheater-augsburg.de
Baden-Baden Festspielhaus «The World of John...
THE JUMP
Sprünge sind ein zentrales Element des Tanzes. Und sie sind ein wichtiges Sujet für die Fotografie. Die 1979 verstorbene Fotografenlegende Philippe Halsman machte die sogenannten «Jump Pictures» (tanz 5/19) zu seinem Markenzeichen, Porträts von Menschen im Sprung, die die dargestellten Personen wie schwebend zeigten. 50 dieser «Jump Pictures» bilden die...
Den Kapitalismus, das Leisten- und-Verdienen-Müssen kann man auch ohne Plattitüden der großen Worte kritisieren: mit Spiel, Zeitvertreib, Beisammensein ohne Zweck. Obwohl, doch, es gibt Zwecke, aber die heißen nicht Arbeit oder Wettbewerb. «Skatepark» von Mette Ingvartsen ist ein Platz, durch den einfach die Zeit hindurchfährt. Bis es still wird, und die letzten...
