Highlights 5/25
NRW
TANZ NRW
Dezentrale Festivals sind so eine Sache. Einerseits stellt sich wenig Festivalstimmung ein, wenn man jeden Tag in einer anderen Stadt ist, andererseits wird so nicht nur künstlerische, sondern auch geografische Vielfalt abgebildet. Und beides ist zwischen Bonn und Münster, zwischen Wuppertal und Krefeld natürlich beeindruckend, was sich vom 8. bis zum 18. Mai bestaunen lässt. Ihre Arbeiten präsentieren etwa: Emanuele Soavi («The Day I Became a Cloud» am 14. und 15. Mai im Wuppertaler Pina Bausch Zentrum, «Chorus» am 17.
Mai im Kölner Domforum) und CocoonDance («CHOREIA», am 15., 16. Mai im Düsseldorfer tanzhaus nrw). Mit von der Partie ist auch Reut Shemesh, deren «Esther» (8., 9. Mai im tanzhaus nrw, 10. Mai im Mülheimer Ringlokschuppen) auch schon in Hamburg und München zu sehen war (tanz 7/24). Gesamtes Riesenprogramm: www.tanz-nrw-aktuell.de
Brüssel
KUNSTENFESTIVALDESARTS
Ein Festival, das «unser Verständnis der Welt verändert» – kleiner geht’s nicht beim PR-Sprech des «Kunstenfestivaldesarts», das seit 1994 Brüssel umkrempelt. Aber trotz vollmundiger Ankündigung kann man den Hut davor ziehen, wen die aktuelle Leitung, bestehend aus Daniel Blanga-Gubbay und Dries ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Mai 2025
Rubrik: Kalender, Seite 34
von
Um die Arbeit des Duos Davi Pontes & Wallace Ferreira zu verstehen, eignet sich eine Anekdote: Beim Gastspiel ihrer neuesten Arbeit «Repertório N.3» im Museum für moderne Kunst zum Wiener Festival «ImPulsTanz» begegnete der Kritiker einer Freundin und ihrer adoleszenten Tochter F., die in den Sommerferien «auch ein bisschen Kultur» erleben sollte. Allzu genau...
Mit der englischen Sprache kommt man so ziemlich überall durch. Auf jeden Fall in der Tanzwelt, die sich faktisch interkontinental auf diese Weise verständigt – das Fachfranzösisch des Balletts ausgenommen. Während es im anglophonen Sprachraum – Australien, Großbritannien, Nordamerika – namhafte Magazine gab und noch gibt, blieb die Tanzpublizistik in Europa...
Unsterblichkeit ist ein großes Wort. Doch solange Menschen sich von Balletten wie John Crankos «Onegin», seinem «Romeo und Julia» oder von Kenneth MacMillans «Lied von der Erde» werden bewegen lassen – so lange wird der Name Ray Barra nicht vergessen sein.
Ray Barra wurde als Sohn spanischer Eltern am 3. Januar 1930 in San Francisco geboren. Nach Lehrjahren in San...
