Highlights 3/21

san francisco
digital program 03

Ob im Gesamtpaket oder als einzeln verfügbare Stream-Zugänge: Im März zeigt das San Francisco Ballet sein Können mit drei speziell für den heimischen Bildschirm konzipierten Ausflügen ins 20. Jahrhundert. «Symphony #9», in George Tsypins am Sozialistischen Realismus orientierten Bühnenbild und von Alexei Ratmansky für 21 Tänzerinnen und Tänzer auf Schostakowitsch-Klänge choreografiert, wird als Aufzeichnung aus dem Archiv gehoben.

Ebenso die im War Memorial Opera House gefilmte Premiere von «Wooden Dimes»: Von Danielle Rowe für das SF Ballet choreografiert, entführt die zeitgenössische Kreation in die Roaring Twenties. In die psychedelischen Tiefen der Popkultur der 1960er-Jahre schließlich taucht der von Yuri Possokhov choreografierte Publikumsliebling «Swimmer». Ab dem 4. März digital:
www.sfballet.org/productions/digital-program-03 

frankfurt/main, köln
billinger & schulz, ballet of difference

«Das Allermeiste ist derzeit ungewisser denn je», sagt das Künstlerduo Verena Billinger & Sebastian Schulz. Das gilt auch für ihre jüngsten Choreografien mit dem schlichten Titel «Tanzabend/N.N.». Seit Dezember in Wartestellung, werden sie nun im ...

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Tanz März 2021
Rubrik: Kalender, Seite 30
von

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Aufsatteln

Älter wird man, sobald man sich zum ersten Mal vorstellt, wie Jüngere mal aussehen werden, wenn sie älter sind. Weitere Symptome sind ein plötzlich auftretendes Komfort- und Ruhebedürfnis, das zu akuten Anfällen von Landliebe führt. Melancholische Zweifel treten hinzu: Warum hat man sich immer noch nicht alle Träume erfüllt? Da hat man ein Leben lang die Modelle...

Ausrangiert

Mit diesem Statement hoffen wir, die Tänzerinnen und Tänzer des Mecklenburgischen Staatstheaters, das öffentliche Bewusstsein für die Lebensrealität von Tänzerinnen und Tänzern in Deutschland zu schärfen und aufzuzeigen, was es bedeutet, in Deutschland als Tänzer bzw. Tänzerin quasi komplett ersetzbar zu sein.

Wie Millionen anderer Menschen weltweit haben wir im...

Shivas Erben

«Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.» Wohin sie führen, lässt die Franz Kafka zugeschriebene Sentenz offen. Wann sonst, wenn nicht in einem Zustand kollektiven Innehaltens, werden Erinnerungen lebendiger: was uns geprägt hat, und wie oft es Zufall war, der Wege gewiesen hat, nicht vermeintlicher Weitblick. Der Weg ist immer auch Ziel.

Von meinem Mentor Horst...