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le rouge et le noir

Er war sechs Jahre alt, als er das erste Mal im Parkett des Palais Garnier saß – und der Tanzkunst von Stund’ an verfallen. Heute ist er 89, immer noch äußerst agil, aber gleichwohl überzeugt: «Das wird das letzte Stück, das ich mache». Pierre Lacotte hat sein ganzes Leben in Ballettsälen verbracht, vornehmlich in Paris, aber auch in Monte-Carlo, Moskau, Berlin, Mailand oder Wien. Er war Tänzer, wurde Choreograf, Ballettchef und – seit dem Einstieg mit «La Sylphide» 1972 – ein Pionier der Klassikerrekonstruktion.

An der Pariser Oper bringt er nun ein Werk der Weltliteratur auf die Bühne: Stendhals «Le Rouge et le Noir», die Geschichte von Aufstieg und Fall des Julien Sorel, ein Sittengemälde des 19. Jahrhunderts. Und ein Handlungsballett, dem ganz sicher die Herzen zufliegen werden. Ab 15. Oktober bis 4. November; www.operadeparis.fr

kopenhagen, st. pölten, luxemburg
frühlingsopfer & common ground[s]

Mit exakt anderthalb Jahren Verspätung passiert es nun doch. Die Grande Dame des afrikanischen Tanzes, Germaine Acogny aus Senegal, und die Grande Dame des Tanztheaters Wuppertal, Malou Airaudo, lassen Pina Bauschs legendäre Inszenierung «Das Frühlingsopfer» ...

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Tanz Oktober 2021
Rubrik: Kalender, Seite 28
von

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Impressum 10/21

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eitschrift für Ballett, Tanz und Performance

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Der Theaterverlag – Friedrich Berlin

Redaktion Sofie Goblirsch, Marc Staudacher, Dorion Weickmann (Leitung), Arnd Wesemann
Nestorstraße 8-9, 10709 Berlin
Tel. +49-(0)30-254495-20, Fax -12
redaktion@tanz-zeitschrift.de www.tanz-zeitschrift.de

Gestaltung & Bildredaktion
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Der schwere reiter schließt die Tore. Es lebe der schwere reiter II – ein unübersehbarer Neubau. Spundwände aus rohem Eisen, wie man sie von Tiefbauprojekten kennt, um Baugruben gegen Wasser zu schützen, hat das Architekturbüro Mahlknecht Herrle in Rekordzeit zu einem Theaterraum gefügt: ein Drei-Sparten-Haus für die freie Szene. Den...