Hamburg eröffnet ein Choreografisches Zentrum
Veronika Blumstein, die fiktive Choreografin aus Polen, lädt zum Eröffnungsdinner des K3 – Zentrum für Choreographie / Tanzplan Hamburg. Kurze inszenatorische Zwischengänge in Form von Lectures und interaktiven Installationen umkreisen das Thema zeitgenössischer Tanz, informieren über die neuen Räumlichkeiten des in der früheren Kampnagel-Ausstellungshalle k3 eingerichteten Zentrums.
Den Umbau finanzierten die Kulturbehörde Hamburg mit 800 000 Euro und die Kulturfabrik mit 60 000 Euro.
Das geradlinige frei stehende «Haus im Haus» für die zwei Studios hat Architekt Daniel Spalt aus Schallschutzgründen konzipiert und sie nicht mit der übrigen Hallenstruktur verbunden. Den unteren Trainingssaal ließ er aus Beton bauen, darüber den größeren mit 120 Quadratmetern aus leichterer Holzkonstruktion. Jetzt heißt es das «Goldene Studio». Türkisfarben leuchten die Wände des u-förmigen Raums, der den Kubus in der Mitte umgibt und Platz bietet für das dritte kleine, als Seminar- oder Proben-Raum zu nutzende Studio. Auch eine multifunktionale Probebühne für rund 100 Besucher ist eingerichtet. Sie dient zur Präsentation von Projekten der Choreografen in Residence, für Performances und Gastspiele. ...
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Bekannt wurde der polnische Künstler Piotr Uklanski mit seinem «Dance Floor», einem kunterbunten Leuchtboden, der dem Tänzer die Schritte vorleuchtet und sie beschleunigt, bis es unmmöglich wird, dem Lichtgewitter weiter zu folgen. Uklanski zerlegte im «Dance Floor» den Schritt so lang in Variationen, bis der Schritt unmenschlich wurde. Beim steirischen herbst in...
Der Forscher Curt Sachs unterteilte 1933 in seiner «Weltgeschichte des Tanzes» alle Bewegung in «bildhafte» und «bildlose« Tänze. Ob Lully und Molière um 1700, Jean-Georges Noverre und Salvatore Viganò um 1800, Fernand Divoire und Isadora Duncan um 1900: Immer blieb die Frage, ob und was der Tanz nachahmen müsse, oder ob er auch für und aus sich selbst bestehen...
Martin Schläpfer trennt sich vom ballettmainz und übernimmt mit der Spielzeit 2009/2010, also in zwei Jahren, die Ballettdirektion an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und Duisburg. Der 48-Jährige tritt dann die Nachfolge von Youri Vàmos an, dessen Vertrag ausläuft. Damit ist in NRWs Landeshauptstadt nach 13 unspektakulären Jahren wieder mit innovativen...
